Kolumnen

Die bundespolitische Stimmungslage, „Neu Wulmstorf im Blickpunkt“ mit Thomas Grambow und ein Rückblick ins Jahr 2013!

Was gibt´s Neues in der Region? Was läuft aktuell in der Geschäftswelt, in Gesellschaft, Politik, in Kunst & Kultur?Nun, wir haben uns mal ein bisschen umgeschaut und stellen Ihnen interessante News in unserer Kolumne vor:

Lieber Leserinnen und Leser,

uns scheint fast, die bundespolitische Stimmungslage scheint irgendwie mit der allgemeinen Wetterlage zusammenzuhängen: stand die Bundespolitik bei herrlichstem Frühlingssonnenschein in Sachen K-Frage(n) und Corona-Notbremse bis (vor)gestern auf Sturm bis Orkan, haben wir bei windig-kühlem Aprilwetter jetzt eine etwas beruhigtere Front auf der Berliner Polit-Bühne:

DIE GRÜNEN haben (scheinbar lässig-elegant !) ihre Kanzlerkandidatin, die Union (mit schwersten Grabenkämpfen !) ihren Kanzlerkandidaten nominiert, die seit Wochen und Monaten ober-überfällige Corona-Notbremse wurde gestern im Bundestag beschlossen, soll heute vom Bundesrat und dann vom Bundespräsidenten abgesegnet werden. Bei aktuell täglich zwischen rund 25.000 und 30.000 Neuinfektionen und 250 bis 300 Todesfällen wirklich mehr als ober-überfällig, aber immerhin jetzt auf dem Weg. Hoffen wir alle gemeinsam, dass die neuen gesetzlichen Pandemiebekämpfungsregularien endlich zum Erfolg führen!

Wie es mit dem (Wahlkampf)- Erfolg der Bundesparteien weiter entwickeln wird, bleibt abzuwarten. Aktuell haben DIE GRÜNEN durch ihren starken Nominierungsauftritt mit Annalena Baerbock, aber sicher auch durch das K-Fragen-Gerangel Laschet/Söder der Union, einen Zuwachs von 5%* in der Wählergunst zu verbuchen und stehen mit 28% an Platz 1. Union und SPD dagegen haben Verluste von 6% bzw. 2% eingefahren (siehe Statistik oben). In welche Richtungen sich das weiterentwickeln wird, wird spätestens der Tag der Bundestagswahl, der 26. September zeigen.

* Zahlenangaben nach Forsa-Umfragen/Wahlen.DE vom 20.04.2021

Bleiben wir bei der Politik bzw. leiten wir über zur Kommunalpolitik :

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in seinem Videobeitrag „NEU WULMSTORF IM BLICKPUNKT“ gibt Thomas Grambow, stellvertretender Bürgermeister der Gemeinde und Vorsitzender des SPD-Unterbezirks  LK Harburg, erste Ausblicke über wichtige hiesige Themen im Wahljahr 2021: über den geplanten Neubau eines Seniorenpflegeheims nach dem „Haus am Marktplatz“-Skandal, über Corona-Schutzmaßnahmen, neue Projekte in Sachen „Bauen & Wohnen“ und vieles mehr. Mindestens ebenso spannend wie die „große“ Politik in Berlin, wie wir finden.  Mehr Informationen über die Aktivitäten Thomas Grambows finden Sie in seinem Personality-Feature hier auf diesem Portal und auf AKTUELLES aus Süderelbe.de

Mit einem kleinen Rückblick ins Jahr 2013 lassen wir unsere heutige Kolumne ausklingen:

auch bereits vor 8 Jahren hatten die Themen Wirtschaft und Politik bei uns einen großen Anteil (damals noch nicht im Verbund NETZWERK NORDDEUTSCHLAND, sondern auf dem Ausgangsportal bei-uns-in-neuwulmstorf.de). So zeigt unser Facebook-Archiv mit Datum 13.04.2013 einen Beitrag in Bild und Text über das Treffen unseres Neu Wulmstorfer Messeteams mit Schirmherr Thomas Grambow, schon damals Stellvertretender Bürgermeister der Gemeinde, und dem BNI (Business Network International) Horneburg. Mit dabei :
Mathias Süchting, Autohaus S+K
Stefan Köster, Makler aus Buxtehude
Wilfried Kohrs, BNI Direktor Bremen
Monika Martin, Inhaberin Berufsbekleidung Buxtehude 
Christel Nickel, damalige Inhaberin „Nickel Rollladen & Sonnenschutz“ (alle siehe Foto links)
u.v.m.

Das Thema: Die Neu Wulmstorfer Frühjahrsmesse. Waren Sie vielleicht auch dabei? Dann werden Sie sich vielleicht – wie wir – gern an dieses Event erinnern.

Bis bald und wie immer sehr herzlich – Sylvia Karasch, Björn Kempcke & Andreas Scharnberg. Ihr Team vom NETZWERKNORDDEUTSCHLAND / AKTUELLES aus Süderelbe

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Andreas Scharnberg

Andreas Scharnberg ist freiberuflicher Journalist und betreibt nebenher sein eigenes und unabhängiges Projekt einer regionalen Onlinezeitung. Der Vater von 4 Kindern ist Experte in Sachen der Lebenshilfe, aktiver Gewerkschafter, politisch interessiert und engagiertes Mitglied beim Weissen Ring. Als Hamburger weiß er auch, wie es ist, im Regen zu stehen.

Sylvia Karasch

Sylvia Karasch arbeitet seit mehr als drei Jahrzehnten als freie Journalistin. Zu den Arbeitsschwerpunkten gehören Reportagen und Interviews genauso wie auch die Moderation vor der Kamera.

Björn Kempcke

Björn Kempcke produziert seit zwanzig Jahren Film- und Fotoaufnahmen für gewerbliche Anbieter, Verlage, Künstler und Rundfunkanstalten. Er ist seit 1997 Dozent an der Akademie für Publizistik in Hamburg und auch leidenschaftlicher Musiker.

Ein Kommentar

  1. Mitgefangen, mitgehangen- so sagt der Volksmund, und es ist gängige Praxis. Ich habe mir die Langversion des „Round Table“ angesehen und finde, dass dort der Unterschied zwischen Bundes- und Kommunalpolitik besonders deutlich wird. Kommunalpolitiker sind oft zugewandt, authentisch und engagiert. Es liegen Welten zwischen diesen Leuten und den Alphatieren an den Parteispitzen. Letztere sind aber die, die den politischen Rahmen vorgeben, damit dem gesunden Menschenverstand (der kommunalen Ebene) die Fußfesseln anlegen und sie in den Augen des Wählers oftmals schlecht aussehen lassen.

    Ja, der „alten Tante SPD“ geht es nicht gut- und das ist kein zufälliges Gottesurteil, sondern die Folge von Fehlentscheidungen auf der Bundesebene. Vor über 30 Jahren war die SPD noch eine „Volkspartei“. Dann entstand der Widerstand gegen die Atomkraft (auch in ihren Reihen), aber statt diese Bewegung zu integrieren, hat sie sich den grünen Flügel abgehackt. Visionären wurde der Arztbesuch empfohlen und Herr Müntefering wollte gar mit der Latte dazwischenschlagen. Das war der erste Fehler. Der zweite war die Strategie vom Bundeskanzler Schröder, links zu blinken, um dann im letzten Moment rechts abzubiegen, bis der Lafontaine ihm brüllend die Plünnen vor die Füße geschmissen und die WASG gegründet hat. Zack, nun war auch der linke Flügel weg- und trotzdem springt die SPD rum wie der Schwarze Ritter bei Monty Python
    https://www.youtube.com/watch?v=7IfsjYVWNaM

    Ja, die alten Volksparteien machen gravierende Fehler und glauben, dass bei jeder Wahl der Reset- Knopf gedrückt wird und man sich völlig neu präsentieren kann. Das ist nicht so. Und es scheint, dass „der Wähler“ die Nase voll davon hat, das Objekt wahltaktischer Überlegungen und Strategien zu sein. Auch die Qualität der Wahlkämpfe sinkt derweil auf ein Niveau, das man getrost ein Schmierentheater nennen kann. Es wird an der Realität vorbei argumentiert, um sich nicht der Gegenwart stellen zu müssen, auf die man eben keine Antworten mehr hat.

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