Neugraben-Fischbek

Nach großer Suchaktion: Hündin „Daffi“ findet 54-jährigen im Wald

Neugraben-Fischbek. Am Mittwochvormittag findet eine Spaziergängerin am Rande eines Naturschutzgebietes in Neugraben-Fischbek die Kleidung eines Mannes, eine Geldbörse und einen Schlüssel. Kurze Zeit später ist die informierte Polizei mit einem Großaufgebot vor Ort. Ein Polizeihubschrauber schwebt südwestlich vom Falkenbergsweg und sucht im weiteren Umkreis über die Grenze zu Niedersachsen hinaus nach dem Mann. Zunächst ohne Erfolg wird die Suche am Nachmittag abgebrochen.

Zwischenzeitlich konnte die Polizei die Wohnanschrift des Mannes aufsuchen, traf diesen dort aber nicht an. In der Folge wurde die Suche am späten Nachmittag wieder aufgenommen. Dieses Mal kommen Suchhunde zum Einsatz. Nachdem diese eine Spur aufnehmen konnten, die bis zum Wildpark Schwarze Berge, weiter nach Vahrendorf und wieder zurück führte, gelang der 3-jährigen Hündin „Daffi“ von der Hundestaffel des DRK, das Wunder. Sie entdeckte den hilflosen 54-jährigen Mann liegend und völlig unbekleidet auf dem Waldboden. Für die Rettungshündin der erste echte Erfolg nach einem Jahr Einsatz.

Eingehüllt in eine Rettungsdecke wurde der Mann aus dem Wald geführt, ein alarmierter Rettungswagen übernahm die weiteren Untersuchungen. Erste Erkenntnisse legen eine psychische Erkrankung des 54-jährigen nahe. Der Mann wurde der psychiatrischen Abteilung des Harburger Krankenhauses zugeführt.

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Andreas Scharnberg

Andreas Scharnberg ist freiberuflicher Journalist und betreibt nebenher sein eigenes und unabhängiges Projekt einer regionalen Onlinezeitung. Der Vater von 4 Kindern ist Experte in Sachen der Lebenshilfe, aktiver Gewerkschafter, politisch interessiert und engagiertes Mitglied beim Weissen Ring. Als Hamburger weiß er auch, wie es ist, im Regen zu stehen.

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