Politik

Volt tritt für den Bundestag an -Direktkandidat für den Hamburger Süden nominiert

Hamburg. Am Dienstag, den 11.05.2021 wurde der Harburger Jan-Martin Thoden bei der Aufstellungsversammlung der Partei Volt zum Direktkandidaten des Wahlkreises 23 Hamburg-Bergedorf, Harburg nominiert, zu dem auch Wilhelmsburg gehört. Bei der coronakonform abgehaltenen Veranstaltung erhielt er 100% Prozent der abgegebenen Stimmen.

Der 46-jährige Energieelektroniker Thoden ist seit 2019 Mitglied der jungen paneuropäischen Partei und tritt erstmals für ein Direktmandat bei der Bundestagswahl an. Der engagierte Harburger bedankte sich für das ihm gegenüber ausgesprochene Vertrauen und motivierte sein Team: „Angesichts der großen Herausforderungen, vor denen wir stehen, gibt es keinen besseren Zeitpunkt, eine neue lösungsorientierte politische Kraft wie Volt zu etablieren. Die Bundestagswahl im September wird das Ende einer politischen Ära markieren und ist daher eine wunderbare Chance, um einen umfassenden Wandel anzustoßen. Unser wunderschöner Hamburger Wahlkreis lebt in Vielfalt geeint auf zahlreichen Ebenen. Genau diese Mischung ist es, die mich besonders stolz macht, von hier aus für den Bundestag kandidieren zu dürfen.“

Die Landesvorsitzende Mira Alexander ergänzte: „Seit der Bürgerschaftswahl im Februar 2020 sehen wir für Volt Hamburg einen klaren Auftrag. Die erzielten Stimmen und der enorme Zuspruch seitdem, liefern uns viel Motivation. Mit unserem wachsenden Team engagierter Hamburgerinnen aus allen Teilen der Stadt wollen wir in den kommenden Jahren die politische Landschaft in Hamburg und natürlich auch im Bund mitprägen. Als Teil unseres europäischen Netzwerks, mit Menschen aus mehr als 30 Ländern, entsteht bei uns zukunftsgerichtete Politik für die Menschen von morgen.“ Auf der Bundestags Liste für Volt Hamburg, die bereits am 12.03.2021 aufgestellt wurde, stehen insgesamt 12 Kandidatinnen zur Wahl. Das Team sammelt derzeit Unterstützer-Unterschriften für den Wahlantritt der Kandidierenden der Landesliste und der Direktkandidat*innen. Die Formulare für die Unterschriften können über die Seite des Hamburger Landesverbands unter https://www.voltdeutschland.org/hamburg/ heruntergeladen werden.

Volt wurde 2017 als Reaktion auf den Brexit und den erstarkenden Rechtspopulismus als eine pro-europäische Bürgerbewegung gegründet. Bei der Europawahl erhielt Volt ein Mandat für das Europäische Parlament. Bei den Kommunalwahlen in Hessen erreichte die Partei kürzlich vor allem in Großstädten gute Ergebnisse und zog etwa in Frankfurt, Darmstadt und Wiesbaden mit mehreren Sitzen in die Stadtparlamente ein. In den Niederlanden gewann Volt kürzlich drei Abgeordnetenmandate für das nationale Parlament.

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Andreas Scharnberg

Andreas Scharnberg ist freiberuflicher Journalist und betreibt nebenher sein eigenes und unabhängiges Projekt einer regionalen Onlinezeitung. Der Vater von 4 Kindern ist Experte in Sachen der Lebenshilfe, aktiver Gewerkschafter, politisch interessiert und engagiertes Mitglied beim Weissen Ring. Als Hamburger weiß er auch, wie es ist, im Regen zu stehen.

Pressemitteilung

Pressemitteilungen sind oft Texte von Unternehmen, Institutionen und Parteien. Es handelt sich dabei nicht um eine neutrale Berichterstattung im üblichen journalistischem Sinne. Oft werden Pressemitteilungen aus der Sicht des Verfassers formuliert. Die Redaktion von Aktuelles aus Süderelbe prüft diese eingesandten Manuskripte lediglich auf nicht belegbare Behauptungen und rechtliche Aspekte nach bestem Gewissen.

Ein Kommentar

  1. Ich hab das Grundsatzprogramm von VOLT
    https://assets.volteuropa.org/2021-01/2020_12_22_Grundsatzprogramm_DE.pdf
    quergelesen und muss sagen, dass es mir gefällt. Es kommt unaufgeregt, pragmatisch und lösungsorientiert daher. Ich werde meine Stimme auf jeden Fall splitten und diese den Volt mein bisschen Ampere spendieren, damit da Watt draus werden… 😉

    Einen Vorschlag hätte ich zum Thema Mobilität:
    Ein PS (735 Watt) ist Menschenrecht! Bis zu dieser Grenze hat der Staat nichts zu bestimmen. Keine Begrenzung der Höchstgeschwindigkeit. Kleiner Führerschein, Versicherungs- und ggf. Helmpflicht muss wohl sein, aber nix darüber hinaus. Das wäre richtig Senf aufs Würstchen der Verkehrswende.

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