Politik

Wie geht es weiter in der Corona-Pandemie? Sabine Boeddinghaus und Jörn Lohmann im Live-Stream

Harburg. Wie geht es weiter in der Corona-Pandemie? Und wie geht es „danach“ weiter? Was können wir aus den gemachten Fehlern lernen und was lief gut? Das sind Fragen, die sich die DIE LINKE.-Fraktionsvorsitzende in der Bürgerschaft Sabine Boeddinghaus und Jörn Lohmann, DIE LINKE.-Fraktionsvorsitzender in der Harburger Bezirksversammlung im Youtube-Live-Stream am 26. Mai um 18 Uhr stellen.

„Nach über einem Jahr Pandemie mit Lockdown, Kontaktbeschränkungen und vielen weiteren Einschränkungen der Grundrechte ist es dringend Zeit, diese Fragen zu beantworten und Schlussfolgerungen zu ziehen“, sagt Boeddinghaus. „Wir müssen uns auch fragen, ob die Maßnahmen im Verhältnis ihrer Wirksamkeit zur Eindämmung der Pandemie gegenüber den oft schweren wirtschaftlichen Auswirkungen oder der Belastung für Kinder und Jugendliche und deren Eltern gerechtfertigt waren und sind. Oder ob es bessere Alternativen gibt“, ergänzt Lohmann. Beide Politiker*innen finden, dass diese Fragen dringend besprochen werden müssen, damit die Gesellschaft im Falle einer neuen Pandemie besser vorbereitet sein wird, als es diesmal der Fall war und ist. „Wir müssen Wege finden, wie in Zukunft in einer Pandemie die Hauptlast weniger von den einzelnen Menschen privat, sondern von der Wirtschaft getragen wird. Wenn es nicht sogar möglich ist, eine solche Pandemie zu verhindern“, blicken die beiden in Zukunft.

Auch wenn ein Live-Stream natürlich etwas anderes als eine Präsenzveranstaltung ist: Die Diskussion und den Austausch finden Sabine Boeddinghaus und Jörn Lohmann enorm wichtig. „Demokratische Mitsprache und Beteiligung haben neben unseren Grundrechten in dieser Pandemie enorm gelitten. Deshalb laden wir alle Interessierte sehr herzlich dazu ein, ihre Meinung einzubringen und aktiv mitzudiskutieren“, so die beiden. Fragen können gerne bereits vorher per E-Mail an geschaeftsstelle@linksfraktion-hamburg-harburg.de gestellt werden. Der Live-Stream wird hier am 26. Mai 2021 ab 18 Uhr auf Youtube übertragen.

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Andreas Scharnberg

Andreas Scharnberg ist freiberuflicher Journalist und betreibt nebenher sein eigenes und unabhängiges Projekt einer regionalen Onlinezeitung. Der Vater von 4 Kindern ist Experte in Sachen der Lebenshilfe, aktiver Gewerkschafter, politisch interessiert und engagiertes Mitglied beim Weissen Ring. Als Hamburger weiß er auch, wie es ist, im Regen zu stehen.

Pressemitteilung

Pressemitteilungen sind oft Texte von Unternehmen, Institutionen und Parteien. Es handelt sich dabei nicht um eine neutrale Berichterstattung im üblichen journalistischem Sinne. Oft werden Pressemitteilungen aus der Sicht des Verfassers formuliert. Die Redaktion von Aktuelles aus Süderelbe prüft diese eingesandten Manuskripte lediglich auf nicht belegbare Behauptungen und rechtliche Aspekte nach bestem Gewissen.

Ein Kommentar

  1. Was wollen Boeddinghaus / Lohmann mit ihren Fragen sagen?

    Niemand sucht sich Pandemien aus. Viren verbreiten sich durch Kontakte. Will man sie eindämmen, muss man Kontakte vermeiden. Natürlich leiden alle darunter und andere mehr, aber wen will man dafür verantwortlich machen? Da kann man ja gleich versuchen, den Schuldigen für Karies zu finden- und wird letztlich bei jedem Einzelnen landen.

    Jeden kritischen Blick auf die Performance der Regierung in Ehren, aber was soll die Forderung, „die Wirtschaft“ die Pandemiekosten zahlen zu lassen? Das Ausfallrisiko trägt immer der Arbeiter, egal in welchem Wirtschaftssystem. „Die Wirtschaft“ besteht auch nicht nur aus Großkonzernen. Der kleine Handwerker oder mittelständische Betrieb kann keine Lohnfortzahlung über Monate leisten, wenn das Gewerbe brachliegt. Und klar- jeder glaubt zu wissen was zu tun ist, aber wehe das Internet fällt aus, dann steht ein Entstörtechniker wie ich auf der Matte und keiner macht sich einen Kopf davon, dass der den ganzen Tag Russisch Roulette spielt. Auch Linke nehmen ihre eigenen Belange als übergeordnetes Interesse wahr.

    Ein Tipp für die Zukunft noch: Die Coronakrise ist ein Kindergeburtstag gegen den Klimawandel. DER Aderlass bürgerleicher Freiheiten dürfte Dimensionen annehmen, die Fragen nach Alternativen gar nicht erst aufkommen lassen. Und es gibt weder einen Impfstoff, noch lässt der sich auf Diskussionen ein. Da gibt es kein Links und Rechts mehr, sondern nur noch Opfer.

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