Politik

SPD sieht Landkreis gefordert – Neuer Kunstrasenplatz als Pausenhof und Sportplatz nötig

Neu Wulmstorf. Der geplante Umbau des Grandplatzes in einen Kunstrasenplatz am Schulzentrum in Neu Wulmstorf wurde nach verwaltungsinterner Beratung aus Kostengründen wieder gestrichen. Fraktionssprecher Tobias Handtke kritisiert dieses Vorgehen aus zwei Gründen: „Politik und Vereine wurden zum einen an diesem Verfahren und der Streichung nicht beteiligt. Eine Beratung und Information wäre notwendig gewesen.“ Zum anderen seien Politik und Vereine nicht informiert worden, dass der Platz während des Anbaus am Gymnasium Neu Wulmstorf im nächsten Jahr als Abstellplatz für Baumaschinen verwendet werden soll, so die vorliegende Information zur Gestaltung der Bauphase. Dadurch entstehen nicht nur Einschränkungen während der Bauphase. Durch die Nutzung als Baumaschinen-Parkplatz werde, so Handtke weiter, dringender Sanierungsbedarf bestehen, denn der Platz soll und muss nach dem Anbau als Sportplatz und Pausenhof weiterhin genutzt werden können.

Die SPD-Fraktion besteht ausdrücklich auf eine Neugestaltung des Platzes, denn dieser sei zur Erfüllung der Doppelfunktion als Sportplatz und Pausenhof besonders beansprucht. Ein Grandplatz als Pausenhof hätte vorhersehbar die Verschmutzung und Beschädigung des Bodenbelages in der Schule zur Folge. Es besteht zudem eine Verpflichtung, den Vereinen wieder Sportmöglichkeiten zur Verfügung zu stellen, damit die vereinseigene Flutlichtanlage für den Freizeitsport auch abends genutzt werden kann. Der Sportstättenbedarf sehe diesen Platz ausdrücklich vor, so Handtke. In der Planung muss dringend geprüft werden, wie in der Bauphase des Anbaus am Gymnasium Neu Wulmstorf der Sportplatz weiterhin genutzt werden kann. Damit eine Investition nachhaltig wird, sei eine unmittelbare Neugestaltung des Grandplatzes im Rahmenplan des Anbaus erforderlich. „Der Blick richtet sich für uns in die Zukunft. Das Projekt muss wieder in die Planung, ein Sportplatz für eine optimale ganztägige Nutzung für Schule und Vereinssport.“ So Handtke abschließend.

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Andreas Scharnberg

Andreas Scharnberg ist freiberuflicher Journalist und betreibt nebenher sein eigenes und unabhängiges Projekt einer regionalen Onlinezeitung. Der Vater von 4 Kindern ist Experte in Sachen der Lebenshilfe, aktiver Gewerkschafter, politisch interessiert und engagiertes Mitglied beim Weissen Ring. Als Hamburger weiß er auch, wie es ist, im Regen zu stehen.

Pressemitteilung

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