Politik

Wie in Berlin oder Bremen: Linke Fraktion will Hamburg-Pass für Bedürftige

Hamburg. Laut dem Armutsbericht 2020 des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes sind 15 Prozent aller Hamburger:innen von Armut bedroht. Und: Im teuren Hamburg ist man schneller abgehängt, als in vielen anderen Städten und Regionen. Wenn das Geld nicht reicht, ist ein Ausflug oder ein Kinobesuch oft nicht drin. Berlin und Bremen haben daher Teilhabe-Pässe eingeführt, die den vergünstigten Zugang zu Kultur-, Bildungs-, Sport- und Freizeitangeboten ermöglichen und auch die ermäßigte Nutzung des öffentlichen Nahverkehrs. In den laufenden Haushaltsverhandlungen fordert die Linksfraktion beim Einzelplan 4 auch die Einführung eines solchen „Hamburg-Pass“ für Bedürftige – der Pass bringt stark ermäßigten Eintritt in Museen und Theater, Bücherhallen und Volkshochschule, aber auch die kostenlose Nutzung des ÖPNV.

Dazu Stephanie Rose, sozialpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE in der Hamburgischen Bürgerschaft: „Hamburg kann mehr dafür tun, um die Lebenssituation derjenigen zu verbessern, die schon vor Corona abgehängt waren. Um allen Hamburger:innen unbürokratische Teilhabe zu ermöglichen, fordern wir diesen Hamburg-Pass. Mehr als 250.000 Leistungsbeziehende, darunter fast 70.000 Kinder und Jugendliche würden davon profitieren. Nur so kann Teilhabe für alle Hamburger:innen gelingen.“

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Andreas Scharnberg

Andreas Scharnberg ist freiberuflicher Journalist und betreibt nebenher sein eigenes und unabhängiges Projekt einer regionalen Onlinezeitung. Der Vater von 4 Kindern ist Experte in Sachen der Lebenshilfe, aktiver Gewerkschafter, politisch interessiert und engagiertes Mitglied beim Weissen Ring. Als Hamburger weiß er auch, wie es ist, im Regen zu stehen.

Pressemitteilung

Pressemitteilungen sind oft Texte von Unternehmen, Institutionen und Parteien. Es handelt sich dabei nicht um eine neutrale Berichterstattung im üblichen journalistischem Sinne. Oft werden Pressemitteilungen aus der Sicht des Verfassers formuliert. Die Redaktion von Aktuelles aus Süderelbe prüft diese eingesandten Manuskripte lediglich auf nicht belegbare Behauptungen und rechtliche Aspekte nach bestem Gewissen.

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