Politik

Bürgerschaft fördert Vereine und Institutionen in Süderelbe

Neugraben-Fischbek. Alle zwei Jahre vergibt die Hamburgische Bürgerschaft zur Unterstützung der gemeinnützigen Arbeit Mittel aus der Troncabgabe an soziale Einrichtungen Vereine oder Projekte, sowie Stiftungen oder Initiativen, die sich mit großem Einsatz und Engagement um die Belange von Kindern und Jugendlichen, den sozialen Ausgleich, die sportliche und kulturelle Förderung oder auch um das gute Zusammenleben in den Stadtteilen und der Nachbarschaft kümmern. In diesem Jahr werden so mehr als 17.000 Euro für den Wahlkreis Süderelbe bereitgestellt. Über die Vergabe der Mittel beschließt die Bürgerschaft im Rahmen ihrer Haushaltsberatungen auf Vorschlag der Regierungsfraktionen.

Der Bürgerschaftsabgeordnete für den Wahlkreis Süderelbe Matthias Czech (SPD) setz sich für eine vielfältige Förderung von Vereinen und Institutionen aus seinem Wahlkreis mit diesen Mitteln ein. Matthias Czech erläutert: „Wir haben es wieder geschafft, in allen Regionen von Süderelbe Projekte zu finden, die wir mit diesen Mitteln unterstützen können. So kann der gesamte Wahlkreis von diesen Fördergeldern profitieren. DRK-Jugendarbeit Neuenfelde benötigt Nähmaschinen, Möbel und Zubehör für einen Nähkurs für die Mädchengruppe in der „Roten Hütte“. Der Förderverein der Freiwilligen Feuerwehr Neugraben will eine Bergungspuppe mit Zubehör für die Ausbildung anschaffen. Der Schützenverein Neugraben bekommt Unterstützung beim Aufbau einer Flintengruppe. Die DRK- Jugendarbeit Heimfeld bekommt Hilfe bei der Anschaffung von Spielgeräten und Spielen für ihren Jugendclub. Das Süderelbe-Archiv wird Ende des Jahres in das dann wiederaufgebaute alte Dorfschulgebäude Cuxe 400 ziehen. Dort unterstützen wir die Erstausstattung für Büro und Archiv. Der Stadtteilverein Neuwiedenthal will seinen Nachbarschaftsgarten Neuwiedenthal um einen Hühnerstall erweitern. Diesen wird die Bürgerschaft bezuschussen.“

Zum Hintergrund: Die Gelder für diese Förderungen der Bürgerschaft kommen aus den sogenannten Troncmitteln, einer Abgabe für gemeinnützige Zwecke nach dem Spielbankgesetz. Das Personal der Spielbank darf selbst keine Trinkgelder einnehmen. Die werden von den Besuchern der Spielbank in dafür aufgestellte Behälter, den Tronc, gegeben. Beim Automatenspiel wird im Falle des Gewinns ein Zwangstronc automatisch einbehalten. Aus diesem Troncaufkommen hat das Spielbankunternehmen eine besondere Abgabe in Höhe von 4 Prozent zu leisten. Diese ist für gemeinnützige Zwecke zu verwenden und wird alle 2 Jahre von der Bürgerschaft verteilt. Den verbleibenden Teil des Tronc hat das Spielbankunternehmen zugunsten der Bediensteten der Spielbank zu verwenden.

Matthias Czech sagte abschließend: „Ich freue mich, dass die Bürgerschaft mit diesen Troncmitteln die Möglichkeit hat, Vereine, Initiativen und Institutionen in unseren Stadtteilen unbürokratisch und direkt zu unterstützen. So bekommen wir die Möglichkeit, die ehrenamtlichen Tätigkeiten der vielen aktiven Menschen in unseren Stadtteilen zu würdigen.“

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Andreas Scharnberg

Andreas Scharnberg ist freiberuflicher Journalist und betreibt nebenher sein eigenes und unabhängiges Projekt einer regionalen Onlinezeitung. Der Vater von 4 Kindern ist Experte in Sachen der Lebenshilfe, aktiver Gewerkschafter, politisch interessiert und engagiertes Mitglied beim Weissen Ring. Als Hamburger weiß er auch, wie es ist, im Regen zu stehen.

Pressemitteilung

Pressemitteilungen sind oft Texte von Unternehmen, Institutionen und Parteien. Es handelt sich dabei nicht um eine neutrale Berichterstattung im üblichen journalistischem Sinne. Oft werden Pressemitteilungen aus der Sicht des Verfassers formuliert. Die Redaktion von Aktuelles aus Süderelbe prüft diese eingesandten Manuskripte lediglich auf nicht belegbare Behauptungen und rechtliche Aspekte nach bestem Gewissen.

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