Hamburg

Nach Autorennen: Zwei Schwerverletzte bei Fahrzeugüberschlag

Hamburg. Bei einem Verkehrsunfall, der sich mutmaßlich infolge eines illegalen Kraftfahrzeugrennens ereignete, sind am Samstagabend zwei Personen schwer verletzt worden. Nach dem bisherigen Ermittlungsstand befuhr ein 20-jähriger VW Golf-Fahrer den Roßweg mit stark überhöhter Geschwindigkeit in Richtung des Container Terminals Tollerort. Mit nur sehr wenig Abstand dahinter fuhr ein weiterer 20-Jähriger, ebenfalls mit einem VW Golf. In Höhe der Howaldbrücke verlor der Fahrer des ersten Fahrzeugs die Kontrolle über diesen und fuhr gegen einen Brückenpfeiler, woraufhin sich der Golf überschlug und auf dem Dach liegenblieb.

Der 20-jährige Fahrer und sein 19-jähriger Beifahrer wurden schwer verletzt und sind nach medizinischer Erstversorgung am Unfallort in ein Krankenhaus eingeliefert worden, wo sie stationär aufgenommen wurden. Lebensgefahr besteht nicht. Zur Unfallrekonstruktion wurde ein Sachverständiger zur Unfallaufnahme hinzugezogen. Nach ersten Ermittlungen besteht der Verdacht, dass die beiden Fahrzeugführer ein illegales Fahrzeugrennen durchgeführt haben. Für beide Fahrzeugführer wurde daraufhin die Beschlagnahme ihrer Führerscheine angeordnet und ein Weiterfahrverbot ausgesprochen. Das nicht mehr fahrbereite Unfallfahrzeug wurde sichergestellt. Der zweite Pkw wurde im Nahbereich verkehrssicher abgestellt.

Tragisch: Nur wenige Stunden zuvor war an gleicher Stelle ein Motorradfahrer tödlich verunglückt.

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Andreas Scharnberg

Andreas Scharnberg ist freiberuflicher Journalist und betreibt nebenher sein eigenes und unabhängiges Projekt einer regionalen Onlinezeitung. Der Vater von 4 Kindern ist Experte in Sachen der Lebenshilfe, aktiver Gewerkschafter, politisch interessiert und engagiertes Mitglied beim Weissen Ring. Als Hamburger weiß er auch, wie es ist, im Regen zu stehen.

Pressemitteilung

Pressemitteilungen sind oft Texte von Unternehmen, Institutionen und Parteien. Es handelt sich dabei nicht um eine neutrale Berichterstattung im üblichen journalistischem Sinne. Oft werden Pressemitteilungen aus der Sicht des Verfassers formuliert. Die Redaktion von Aktuelles aus Süderelbe prüft diese eingesandten Manuskripte lediglich auf nicht belegbare Behauptungen und rechtliche Aspekte nach bestem Gewissen.

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