Regionales

Brand eines kombinierten Lagerhallen- und Werkstattgebäudes in Ramelsloh

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Ramelsloh. Einen Großeinsatz der Freiwilligen Feuerwehr Seevetal hat der Brand eines kombinierten Lagerhallen- und Werkstattgebäudes am Sonntagabend in Ramelsloh ausgelöst. Acht Ortsfeuerwehren der Gemeinde Seevetal sowie Sonderkomponenten der Gemeinde- und Kreisfeuerwehr waren über mehrere Stunden im Einsatz, um das Feuer zu löschen. Um 18.33 Uhr waren zunächst die Freiwilligen Feuerwehren aus Ramelsloh, Ohlendorf, Holtorfsloh und Maschen sowie der Einsatzleitwagen der Feuerwehr Seevetal in die Straße „Hölertwiete“ in Ramelsloh alarmiert worden, es sollte ein Müllsammelbehälter neben einem Gebäude brennen.

Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte der Feuerwehr Ramelsloh stellte sich die Einsatzsituation anders und weitaus schlimmer dar: Es brannte ein Müllbehälter in einem Müllsammelraum innerhalb eines kombinierten Lagerhallen- und Werkstattgebäude, und das Feuer breitete sich bereits auf weitere Räume und den Dachstuhl aus. Unverzüglich wurde eine umfangreiche Nachalarmierung weiterer Feuerwehren vorgenommen, im weiteren Verlauf kamen die Feuerwehr Helmstorf, die Drehleiter der Feuerwehr Meckelfeld und die Feuerwehr Hittfeld mit der Sonderkomponente „Hygiene und Grobreinigung“ zum Einsatz. Mit einer umfangreichen Brandbekämpfung gingen die Einsatzkräfte unter der Leitung von Seevetals stellvertretendem Gemeindebrandmeister Andreas Brauel vor, in Spitzenzeiten nahmen die mehr als 100 Einsatzkräfte acht C-Strahlrohre für die Brandbekämpfung vor. 24 der eingesetzten Kräfte mussten die Löscharbeiten aufgrund der immensen Rauchentwicklung unter umluftunabhängigen Atemschutz durchführen. Für die Versorgung mit weiteren Atemluftflaschen und den Austausch der benutzten Atemschutzgeräte wurde zusätzlich der Abrollbehälter „Atemschutz“ der Kreisfeuerwehr samt der den Abrollbehälter betreuenden Feuerwehr Hörsten nachalarmiert, und zusätzlich wurde auch der Abrollbehälter „AB-Schlauch“ der Kreisfeuerwehr nachalarmiert. Fast drei Stunden dauerten die Löscharbeiten an, der Feuerwehr gelang es dabei, durch den geballten Einsatz umliegende Wohngebäude vor dem Feuer zu

schützen und das Feuer auf das betroffene Gebäude zu begrenzen. Gut zwei Stunden nach der Alarmierung konnten de ersten Feuerwehren aus dem Einsatz entlassen werden. Die Feuerwehr Ramelsloh führte am späten Abend noch eine Nachkontrolle der Brandstelle vor, hierbei kam auch eine Wärmebildkamera zum Einsatz. Ebenfalls im Einsatz war die Drohnengruppe der Feuerwehr Ramelsloh, die die Einsatzstelle aus der Luft überwachte und der Einsatzleitung wertvolle Erkenntnisse für die Brandbekämpfung lieferte. Nicht eingreifen musste die Besatzung eines sicherheitshalber angeforderten Rettungswagens der DRK Bereitschaft Jesteburg, diese stand für die Absicherung der Einsatzkräfte in Bereitstellung.

Durch die Feuerwehr Hittfeld wurde mit der Sonderkomponente Reinigung und Hygiene ein großer Tel der persönlichen Schutzausrüstung aller eingesetzten Atemschuzgeräteträger für eine Spezialreinigung eingesammelt, die Schutzkleidung war durch Löschwasser und Ruß- und Brandteilchenbeaufschlagung verunreinigt worden. Die Brandursache ist noch ungeklärt, die Ermittlungen hierzu hat die Polizei übernommen. 

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Andreas Scharnberg

Andreas Scharnberg ist freiberuflicher Journalist und betreibt nebenher sein eigenes und unabhängiges Projekt einer regionalen Onlinezeitung. Der Vater von 4 Kindern ist Experte in Sachen der Lebenshilfe, aktiver Gewerkschafter, politisch interessiert und engagiertes Mitglied beim Weissen Ring. Als Hamburger weiß er auch, wie es ist, im Regen zu stehen.

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