Hausbruch

5-köpfige Bande raubt Bahnhofskiosk in Neuwiedenthal aus

Hausbruch. Die Polizei fahndet im Zusammenhang mit einem schweren Raub und einem Einbruch in einen S-Bahn-Kiosk in Neuwiedenthal nach fünf bislang unbekannten Männern. Nach derzeitigem Stand der Ermittlungen suchte gestern in den frühen Morgenstunden ein 56-jähriger Angestellter den Kiosk im S-Bahnhof Neuwiedenthal auf, um seinen Arbeitstag zu beginnen. Kurz vor Erreichen des Kiosks bemerkte er sowohl zwei Männer, die vor dem Kiosk scheinbar „Schmiere“ standen als auch eine Person im Kiosk, die sich offenbar unbefugt Zutritt verschafft hatte.

Als der 56-Jährige mit seinem Handy die Polizei alarmieren wollte, wurde er von den beiden Tätern vor dem Kiosk überfallen. Sie forderten zunächst sein Handy, wirkten anschließend mit Gewalt, auch mittels einer Eisenstange, auf ihn ein und raubten dessen Portemonnaie und Handy. Anschließend flüchteten die beiden Räuber gemeinsam mit dem Täter aus dem Kiosk, der Zigaretten erbeutet hatte, in Richtung Striepenweg.

Hier sollen sie in einen mit bereits zwei Personen besetzten Pkw, mutmaßlich in einen silbernen Mercedes, zugestiegen und in unbekannte Richtung geflüchtet sein. Eine sofortige Fahndung führte nicht zur Festnahme der Täter, die bislang wie folgt beschrieben werden:

Täter 1: (befand sich im Kiosk)

   - männlich
   - 180 cm
   - OP-Maske
   - dunkle Bekleidung
   - Kapuzenpullover
   - schwarzer Rucksack 

Täter 2 und 3: (haben den Angestellten ausgeraubt)

   - männlich
   - etwa 170 cm
   - etwa 160 cm
   - beide dunkel gekleidet 

Täter 4: (Fahrer des Pkw)

   - männlich
   - dunkle Haare
   - ca. 35-40 Jahre
   - "Inselhaarschnitt" 

Täter 5: (Beifahrer)

   - männlich
   - Glatze
   - muskulös
   - dunkles Muskelshirt 

Bei der Tatausführung wurde der Angestellte verletzt und stationär in ein Krankenhaus aufgenommen. Die weiteren Ermittlungen führt das für die Region Harburg zuständige Raubdezernat (LKA 184). Zeugen, die Hinweise zu den Tätern geben können oder Beobachtungen im Zusammenhang mit der Tat gemacht haben, werden gebeten, sich beim Hinweistelefon der Polizei Hamburg unter der Rufnummer 040/ 4286-56789 oder an einer Polizeidienststelle zu melden.

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Andreas Scharnberg

Andreas Scharnberg ist freiberuflicher Journalist und betreibt nebenher sein eigenes und unabhängiges Projekt einer regionalen Onlinezeitung. Der Vater von 4 Kindern ist Experte in Sachen der Lebenshilfe, aktiver Gewerkschafter, politisch interessiert und engagiertes Mitglied beim Weissen Ring. Als Hamburger weiß er auch, wie es ist, im Regen zu stehen.

Pressemitteilung

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