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Archäologisches Museum Hamburg: Neuer Band der Reihe „Hammaburg“ erschienen

Harburg. Ab sofort ist eine neue Ausgabe der archäologischen Zeitschrift „Hammaburg“ im Archäologischen Museum Hamburg erhältlich. Mit dem 18. Band der neuen Folge schließt das Museum an eine langjährige Forschungstradition an, die seit 1948 die Publikation archäologischer Ausgrabungsergebnisse aus Hamburg und den angrenzenden Regionen zum Ziel hat. Die spannenden Berichte zeigen, wie vielfältig die archäologischen Forschungsaufgaben des Museums sind, aber auch, wie wichtig die kritische Neubewertung von Altgrabungen des Museums mit seiner inzwischen 123jährigen Geschichte sein kann.

Der 18. Band der Neuen Folge der Zeitschrift Hammaburg widmet sich in acht Beiträgen der Archäologie und Geschichte Hamburgs mit seinen angrenzenden Regionen, darunter im Besonderen der südlichen Metropolregion. Alle Beiträge sind auf ihre eigene Art und Weise mit den archäologischen und historischen Forschungen des Museums verbunden und zeigen nicht zuletzt, wie Ausgrabungs- und Forschungsprojekte des Archäologischen Museums Hamburg durch die tatkräftige Unterstützung Ehrenamtlicher sowie die Expertise externer, dem Museum oft langjährig verbundener Wissenschaftler bereichert werden können.

Ein gutes Beispiel dafür ist Dr. Klaus Richter, der bereits seit seiner Schulzeit ab den späten 50er Jahren dem Museum auf das Engste verbunden ist. Seit vielen Jahrzehnten begleitet er die archäologischen und stadtgeschichtlichen Forschungen des Museums, weshalb ihm anlässlich seines 75. Geburtstages bereits der letzte Band der Hammaburg gewidmet worden ist. Auch in diesem Jahr steuert er einen Aufsatz bei, mit dem sich für ihn nach 66 Jahren ein Kreis schließt: Er beteiligte sich 1955 als dreizehnjähriger Schüler an Ausgrabungen des damaligen Helms-Museums, heute Archäologisches Museum Hamburg. Sie fanden am Forstweg in Hamburg-Heimfeld in unmittelbarer Nachbarschaft zu seinem Elternhaus statt und fanden ihre Fortsetzung von 1961 bis 1970. In seinem Artikel fasst Richter die Ergebnisse der einzelnen Untersuchungen an neolithischen und bronzezeitlichen Grabhügelgruppen, Flachgräbern und Siedlungsbefunden zusammen.

Aber auch die Autoren der sieben weiteren reich bebilderten Beiträge haben Interessantes zu berichten und machen den aktuellen Band zu einem spannenden Streifzug durch die Archäologie. Der Band vereint wissenschaftliche Erkenntnisse zu den unterschiedlichsten Themen: Die abwechslungsreiche Lektüre bietet z.B. einen Einblick in die Ergebnisse einer archäologischen Ausgrabung auf der Cremon-Insel im Herzen Hamburgs, stellt die Funde von einem völkerwanderungszeitlichen Gräberfeld bei Luhmühlen vor sowie seltene mittelalterliche Bronzeleuchtern, die aus Ausgrabungen in Hamburg-Harburg und Einbeck stammen, und barockzeitliches Importgeschirr aus der Hamburger Innenstadt.

Die Publikation ist eine Veröffentlichung des Archäologischen Museums Hamburg und kann zum Preis von 39,90 Euro ab sofort im Museumsshop sowie im Webshop erworben werden.

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Andreas Scharnberg

Andreas Scharnberg ist freiberuflicher Journalist und betreibt nebenher sein eigenes und unabhängiges Projekt einer regionalen Onlinezeitung. Der Vater von 4 Kindern ist Experte in Sachen der Lebenshilfe, aktiver Gewerkschafter, politisch interessiert und engagiertes Mitglied beim Weissen Ring. Als Hamburger weiß er auch, wie es ist, im Regen zu stehen.

Pressemitteilung

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