Kolumnen

Unser Beileid für die Opfer der Flutkatastrophe

Wenn deine eigenen Probleme auf einmal so klein werden, dass du dich fragst, warum du dich damit so lange beschäftigt hast, dann ist der 15. Juli 2021. Der Tag, an dem tausende Menschen in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz vor den Trümmern ihrer Existenz stehen. Das es schlimme Überflutungen geben würde, hat sich an den Wettermeldungen schon gestern ablesen lassen. Diese gigantischen Auswirkungen waren nicht abzusehen.

Eine erste Lageübersicht lässt schlimmes befürchten. Mehr als 33 Menschen sind gestorben, hunderte werden vermisst. Zahlreiche Brücken sind eingestürzt, Häuser weggerissen und Straßen meterhoch überflutet.

Das ganze Ausmaß ist noch nicht zu überblicken! Aber es ist zu befürchten, dass diese Katastrophe in die Geschichte des Landes eingehen wird. Nämlich als der Tag, an dem die Klimakatastrophe auch den letzten Zweifler ins Gedächtnis gerufen wird. Denn ursächlich für die dauerhaften Niederschläge sind veränderte Bedingungen, denen der so genannte „Jetstream“ ausgeliefert ist. Dadurch ziehen die Wolken langsamer voran und die Masse an Niederschlägen kommt am selben Ort nieder.

Auf allen Kanälen überschlagen sich die Meldungen, noch immer scheint das Ende nicht erreicht. In diesem Moment möchten wir als Redaktion unser Beileid bekunden. Wir sind tief bestürzt und sind aber auch erleichtert, dass tausende ehrenamtliche Helferinnen und Helfer im Einsatz sind. Bundeswehr, technisches Hilfswerk und die unzähligen freiwilligen Feuerwehren. Rettungskräfte und hilfsbereite Nachbarn. Ihnen allen auch unser großer Dank!

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Andreas Scharnberg

Andreas Scharnberg ist freiberuflicher Journalist und betreibt nebenher sein eigenes und unabhängiges Projekt einer regionalen Onlinezeitung. Der Vater von 4 Kindern ist Experte in Sachen der Lebenshilfe, aktiver Gewerkschafter, politisch interessiert und engagiertes Mitglied beim Weissen Ring. Als Hamburger weiß er auch, wie es ist, im Regen zu stehen.

Ein Kommentar

  1. Wir beten für die Opfer und wünschen den verbliebenen Familien die Kraft dies alles zu verarbeiten und schnellste Hilfen jeglicher Form,man kann die Fassungslosigkeit nicht in Worte fassen….🙏🙏🙏🙏🙏

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