Altenwerder

Polizei beschlagnahmt Führerschein und Motorrad eines 18-jährigen

Altenwerder. Beamte der Verkehrsstaffel Innenstadt/West (VD 2) haben gestern Abend einen 18-jährigen Deutschen aus dem Verkehr gezogen, der im Verdacht steht, an einem verbotenen Kraftfahrzeugrennen teilgenommen zu haben. Die Polizisten befanden sich gerade in einer Verkehrskontrolle in den Vollhöfner Weiden, als an ihnen ein Motorradfahrer mit augenscheinlich überhöhter Geschwindigkeit und in deutlicher Schräglage vorbeifuhr. Der Fahrer berührte dabei mit dem Knie den Asphalt, sodass sein mit Titanstiften besetzter Knieschleifer Funken schlug.

Die Beamten dokumentierten anschließend seine weiteren Kurvenfahrten mit ihrem ProViDa-Fahrzeug. Dabei ergab neben seiner gefährlichen Fahrweise die Messung bei erlaubten 50 km/h eine tatsächlich gefahrene Geschwindigkeit von 99 km/h. Bei der anschließenden Verkehrskontrolle wies sich der 18-Jährige mit einem vorläufigen Führerschein aus, da er diesen erst vor weniger als zwei Monaten erworben hatte. Der Führerschein und seine Kawasaki ZXR400 wurden sichergestellt.

Gegen den Raser wurde ein Ermittlungsverfahren wegen der Teilnahme an einem verbotenen Kraftfahrzeugrennen eingeleitet. Neben einer empfindlichen Geldstrafe erwartet ihn auch eine längerfristige Fahrerlaubnissperre. Darüber hinaus wird ein Gericht über die Einziehung des Motorrades entscheiden.

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Andreas Scharnberg

Andreas Scharnberg ist freiberuflicher Journalist und betreibt nebenher sein eigenes und unabhängiges Projekt einer regionalen Onlinezeitung. Der Vater von 4 Kindern ist Experte in Sachen der Lebenshilfe, aktiver Gewerkschafter, politisch interessiert und engagiertes Mitglied beim Weissen Ring. Als Hamburger weiß er auch, wie es ist, im Regen zu stehen.

Pressemitteilung

Pressemitteilungen sind oft Texte von Unternehmen, Institutionen und Parteien. Es handelt sich dabei nicht um eine neutrale Berichterstattung im üblichen journalistischem Sinne. Oft werden Pressemitteilungen aus der Sicht des Verfassers formuliert. Die Redaktion von Aktuelles aus Süderelbe prüft diese eingesandten Manuskripte lediglich auf nicht belegbare Behauptungen und rechtliche Aspekte nach bestem Gewissen.

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