Wilhelmsburg

Junger Mann durch Messerstiche lebensgefährlich verletzt – Mordkommission ermittelt

Wilhelmsburg. In der Nacht zu Freitag ist in Wilhelmsburg ein junger Mann mit lebensgefährlichen Stichverletzungen aufgefunden worden. Die Hintergründe sind derzeit noch unklar, die Mordkommission ermittelt. Nach den bisherigen Erkenntnissen war der Verletzte nach einem Zeugenhinweis liegend auf dem Gehweg der Georg-Wilhelm-Straße aufgefunden worden. Er wies mehrere Stichverletzungen im Oberkörper auf. Die Identität des Verletzten ist bislang noch nicht geklärt. Er kam in ein Krankenhaus und wurde dort notversorgt. Sein Zustand ist inzwischen stabil.

Die Mordkommission (LKA 41) hat wegen des Verdachts eines versuchten Tötungsdelikts noch in der Nacht umfangreiche Ermittlungen aufgenommen. Diese dauern derzeit an, sodass zu den Hintergründen gegenwärtig noch keine weiteren Erkenntnisse vorliegen.

Parallel dazu kam es nach einem Notruf zu einem Einsatz von Polizei und Rettungsdienst in einer Wohnung im nahegelegenen Vogelhüttendeich. Bei einem der zwei dort angetroffenen jungen Männer wurde eine nicht lebensgefährliche Messerstichverletzung in einem Bein festgestellt. Zu deren Behandlung wurde dieser 20-jährige Deutsche in ein Krankenhaus transportiert. Der zweite Mann, ein 18-jähriger Deutscher, wurde nach einem Schwächeanfall kurzzeitig ambulant in einem Krankenhaus versorgt.

Auch zu diesem Fall einer gefährlichen Körperverletzung wurden noch in der Nacht die ersten polizeilichen Ermittlungen aufgenommen. Ob allerdings ein Zusammenhang zwischen den beiden Fällen besteht, ist noch Gegenstand der andauernden Ermittlungen.

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