Hamburg

Arbeitgeber wollen kein Angebot vorlegen – Streik im Einzelhandel

Hamburg. Im Einzel- und Versandhandel wird ab heute wieder gestreikt. Zur dritten Verhandlungsrunde haben die Arbeitgeber – nach Information der ver.di – im Vorfeld verkündet, dass sie kein Angebot vorlegen werden. Bestreikt werden die Kaufland-Filialen in Wandsbek, Bramfeld und Neugraben, zwei H&M-Filialen (Spitaler Str. und Altona), zwei ZARA-Filialen (Mönckebergstr. und Poststr.), Primark, Douglas, Filialen von Netto, Rewe und Penny, real Oststeinbek, IKEA Altona und Ikea Moorfleet, H&M Logistik sowie Hermes Fulfilment. Der Protest der Streikenden richtet sich gegen das aktuelle Tarifangebot der Arbeitgeber, das für 36 Monate tabellenwirksame Entgelterhöhungen von insgesamt 4,4 Prozent vorsieht. ver.di fordert für eine Laufzeit von 12 Monaten u. a. tabellenwirksame Erhöhungen der Löhne und Gehälter um 4,5 Prozent plus 45 €.

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Andreas Scharnberg

Andreas Scharnberg ist freiberuflicher Journalist und betreibt nebenher sein eigenes und unabhängiges Projekt einer regionalen Onlinezeitung. Der Vater von 4 Kindern ist Experte in Sachen der Lebenshilfe, aktiver Gewerkschafter, politisch interessiert und engagiertes Mitglied beim Weissen Ring. Als Hamburger weiß er auch, wie es ist, im Regen zu stehen.

Pressemitteilung

Pressemitteilungen sind oft Texte von Unternehmen, Institutionen und Parteien. Es handelt sich dabei nicht um eine neutrale Berichterstattung im üblichen journalistischem Sinne. Oft werden Pressemitteilungen aus der Sicht des Verfassers formuliert. Die Redaktion von Aktuelles aus Süderelbe prüft diese eingesandten Manuskripte lediglich auf nicht belegbare Behauptungen und rechtliche Aspekte nach bestem Gewissen.

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