Gesundheit

Nach STIKO-Empfehlung: Hamburg will jetzt zügig Impfangebote ab 12 ausbauen

Hamburg. Zusätzlich zu den in Hamburg bereits bestehenden Impfangeboten für Kinder und Jugendliche ab 12 Jahren in Arztpraxen, Krankenhäusern und Berufsbildenden Schulen plant Hamburg jetzt auch Impfangebote an den weiterführenden Schulen. Schulsenator Ties Rabe: „Heute hat die Ständige Impf-Kommission (STIKO) eine neue Empfehlung veröffentlicht. Erstmals empfehlen die Fachleute ausdrücklich die Impfung von Kindern und Jugendlichen ab 12 Jahren. Damit ist jetzt endlich die Klarheit geschaffen, auf die viele Eltern, Kinder und Jugendliche, aber auch Ärztinnen und Ärzte lange gewartet haben. Hamburg wird deshalb zügig seine Impfangebote für Kinder und Jugendliche ausbauen und erstmals auch an den weiterführenden Schulen für alle Kinder und Jugendliche ab 12 Jahren Impfangebote machen. Schulbehörde, Gesundheitsbehörde und Fachleute der verschiedenen Ebenen haben bereits die Planungen begonnen. Ich freue mich darüber, dass nach einer Zeit monatelanger Unklarheit jetzt die STIKO für Klarheit gesorgt hat.“

Bislang hat Hamburg in Zusammenarbeit mit Krankenhäusern und Arztpraxen bereits ein flächendeckendes Impfangebot auch für Kinder und Jugendliche mit großem Erfolg aufgebaut. Schon diese Angebote wurden in Hamburg von vielen Menschen gerne angenommen. Entsprechend liegt die Impfquote in der Altersgruppe 12-17 Jahre bereits bei über 20 Prozent. Senator Rabe: „Ich freue mich darüber, dass es schon jetzt offensichtlich unter Kindern und Jugendlichen sowie ihren Sorgeberechtigten eine hohe Impfbereitschaft gibt. Bereits die bestehenden zahlreichen Angebote haben dazu beigetragen. Mit unseren zusätzlichen Angeboten werden alle Beteiligten es in Hamburg noch leichter haben, Impfangebote zu finden. Ich appelliere jedoch in diesem Zusammenhang auch noch einmal an die Erwachsenen, sich selbst impfen zu lassen, um die Kinder zu schützen und ihnen möglichst schnell wieder ein normales Leben zu ermöglichen. Denn auch künftig können Kinder bis 12 Jahren nicht geimpft werden, weil es für sie zurzeit noch keine Impfstoffe gibt. Der beste Schutz für Kinder unter 12 Jahren gegen Corona-Infektionen aber auch gegen die Einschränkungen des alltäglichen Lebens besteht deshalb darin, dass sich die Erwachsenen in größtmöglicher Zahl impfen lassen.“

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Andreas Scharnberg

Andreas Scharnberg ist freiberuflicher Journalist und betreibt nebenher sein eigenes und unabhängiges Projekt einer regionalen Onlinezeitung. Der Vater von 4 Kindern ist Experte in Sachen der Lebenshilfe, aktiver Gewerkschafter, politisch interessiert und engagiertes Mitglied beim Weissen Ring. Als Hamburger weiß er auch, wie es ist, im Regen zu stehen.

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