Hamburg

Nicht nur bei der Bahn: Streik im öffentlichen Dienst denkbar

Hamburg. Im Rahmen einer Pressekonferenz stellt die Fachbereichsleiterin für den öffentlichen Dienst der ver.di Hamburg heute fest: „Wir halten den Laden am Laufen, wir haben den Laden am Laufen gehalten und werden es weiterhin tun, das sind keine leeren Worte. Die Kolleginnen und Kollegen, die in Hamburg betroffen sind von dieser Tarifrunde, arbeiten in den Bezirksämtern, in den Landesbetrieben, in den Hochschulen, den Schulen und alle wissen, dass ohne sie die Stadt lahm liegen würde. Es ist ernst mit den Forderungen, alle haben sich aktiv Gedanken gemacht, wie diese Forderungen aussehen sollten. Es gab in den einzelnen Betrieben, Institutionen, Behörden Mitgliederbefragungen, es gab erste aktivierende Veranstaltungen und wir sind uns sicher, dass wir im Herbst auch auf der Straße zu sehen sein werden, denn es ist uns ernst mit den Forderungen.“

Die Gewerkschaft fordert für die mehr als 70000 Beschäftigten 5% mehr Lohn und Gehalt, mindestens aber 150 Euro monatlich. Für die Azubis soll es 100 Euro mehr monatlich geben, bei einer Laufzeit von 12 Monaten. „Der Senat hat auf verschiedenen Ebenen Verständnis für die Belange der Beschäftigten signalisiert. Jetzt gilt es, Wort zu halten.“, sagt Sigline Frieß, stellvertretende Landesbezirksleiterin. Verhandlungsbeginn ist am 8.10.2021.

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Andreas Scharnberg

Andreas Scharnberg ist freiberuflicher Journalist und betreibt nebenher sein eigenes und unabhängiges Projekt einer regionalen Onlinezeitung. Der Vater von 4 Kindern ist Experte in Sachen der Lebenshilfe, aktiver Gewerkschafter, politisch interessiert und engagiertes Mitglied beim Weissen Ring. Als Hamburger weiß er auch, wie es ist, im Regen zu stehen.

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