Wilhelmsburg

Starke Rauchentwicklung bei Kellerbrand in Wilhelmsburg

Wilhelmsburg. In der Nacht zu Donnerstag wurde die Feuerwehr Hamburg in die Straße Ottensweide im Stadtteil Wilhelmsburg gerufen. In einem mehrgeschossigen Wohnhauskomplex hatten Rauchwarnmelder ausgelöst und Brandrauch zog durch das Treppenhaus. Anrufer meldeten über den Notruf 112 zudem Gasgeruch. Durch die Rettungsleitstelle wurde sofort die Alarmstufe „Feuer mit Explosionsgefahr“ ausgelöst und Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr, Freiwilligen Feuerwehr und Technik- und Umweltschutzwache zu der Einsatzstelle alarmiert.

Als die ersten Kräfte eintrafen, drang dichter, tiefschwarzer Brandrauch aus einem Treppenraum ins Freie. Durch zwei Hauseingänge wurden Löschangriffe als Zangenangriff in den verbundenen Kellerbereich vorbereitet. Der Einsatzleiter erhöhte umgehend die Alarmstufe auf „Feuer, 2. Alarm“ und forderte weitere Kräfte nach. Mehrere Bewohner, die sich ins Freie begeben hatten, wurden in einem Großraumrettungswagen betreut, Verletzte waren nicht zu versorgen. Die Rauch- und Wärmeentwicklung im Keller war so stark, dass die Atemschutztrupps nur kurze Zeit eingesetzt werden konnten. Ein Feuerwehrmann hatte sogar Schwierigkeiten mit dem Kreislauf und musste vor Ort betreut werden. Eine Beförderung in ein Krankenhaus war nicht notwendig. Der Einsatzleiter forderte insgesamt drei weitere Freiwillige Feuerwehren nach, um ausreichend Atemschutzgeräteträger für die Brandbekämpfung einsetzen zu können. Um 3:15 Uhr konnte „Feuer aus“ gemeldet werden, im Keller hatte Unrat gebrannt.

Die Nachlösch- und Belüftungsmaßnahmen zogen sich bis in die Morgenstunden hin. Hierzu mussten die Einsatzkräfte, die unter Atemschutz vorgingen, immer wieder ausgetauscht werden. Beschädigte Hausanschlussleitungen wurden von einem Elektriker-Notdienst abgeschaltet. Um 6:00 Uhr konnten alle Kräfte die Einsatzstelle verlassen. Die Polizei ermittelt jetzt die Brandursache. Die Feuerwehr Hamburg war mit insgesamt 78 Einsatzkräften viereinhalb Stunden im Einsatz für Hamburg.

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Andreas Scharnberg

Andreas Scharnberg ist freiberuflicher Journalist und betreibt nebenher sein eigenes und unabhängiges Projekt einer regionalen Onlinezeitung. Der Vater von 4 Kindern ist Experte in Sachen der Lebenshilfe, aktiver Gewerkschafter, politisch interessiert und engagiertes Mitglied beim Weissen Ring. Als Hamburger weiß er auch, wie es ist, im Regen zu stehen.

Pressemitteilung

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