Seevetal

Geldautomaten gesprengt: Polizei sucht Zeugen

Ramelsloh. Gegen 3.10 Uhr meldeten Anwohner der Ohlendorfer Straße in Ramelsloh, dass sie von einem lauten Knallgeräusch aus Richtung der Volksbank-Filiale geweckt wurden. Kurz danach sahen sie Rauch aus dem Vorraum der Bank aufsteigen. Die Zeugen beobachteten weiterhin, wie ein Pkw, besetzt mit mehreren Personen, sich mit hoher Geschwindigkeit in Richtung der Autobahnanschlussstelle der A7 entfernte. Sofort wurden mehrere Streifenwagen zur Fahndung entsandt. Parallel fuhren Einsatzkräfte von Polizei und Feuerwehr zum Tatort.

Ein Brand hatte sich nicht entwickelt. Der Vorraum in dem sich auch die Geldausgabeautomaten befinden, zeigte deutliche Beschädigungen, sodass die Beamten von einer Automatensprengung ausgehen mussten. Da in solchen Fällen nicht auszuschließen ist, dass von der Täterschaft genutztes Sprengmittel noch vorhanden ist und dieses für die Einsatzkräfte eine Gefährdung darstellt, wurde der Bereich zunächst abgesperrt. Mittlerweile sind Spezialisten am Tatort, um diese Gefahr auszuschließen. Danach beginnt die Spurensuche. Ob die Täter Beute machten, oder wie hoch der Sachschaden ist, kann derzeit noch nicht gesagt werden. Die Ermittlungen dauern an.

Zeugen, die in der Nacht verdächtige Personen oder Fahrzeuge im Umfeld der Bank beobachtet haben, oder denen der Pkw kurz nach der Sprengung in Fahrtrichtung der Autobahnanschlussstelle Seevetal-Ramelsloh aufgefallen ist, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 04181 2850 beim Zentralen Kriminaldienst zu melden.

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Andreas Scharnberg

Andreas Scharnberg ist freiberuflicher Journalist und betreibt nebenher sein eigenes und unabhängiges Projekt einer regionalen Onlinezeitung. Der Vater von 4 Kindern ist Experte in Sachen der Lebenshilfe, aktiver Gewerkschafter, politisch interessiert und engagiertes Mitglied beim Weissen Ring. Als Hamburger weiß er auch, wie es ist, im Regen zu stehen.

Pressemitteilung

Pressemitteilungen sind oft Texte von Unternehmen, Institutionen und Parteien. Es handelt sich dabei nicht um eine neutrale Berichterstattung im üblichen journalistischem Sinne. Oft werden Pressemitteilungen aus der Sicht des Verfassers formuliert. Die Redaktion von Aktuelles aus Süderelbe prüft diese eingesandten Manuskripte lediglich auf nicht belegbare Behauptungen und rechtliche Aspekte nach bestem Gewissen.

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