Harburg

Großer Anwohnerprotest gegen geplanten Neubau der Polizei am Großmoordamm

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Harburg. Die Anwohner im Wohlersweg sind nicht einverstanden mit dem geplanten Großprojekt der Behörde für Inneres und Sport, auch wenn im Detail Umplanungen vorgenommen wurden, die in die richtige Richtung gehen. Darüber informiert der Verein „Siedlung Wohlersweg e.V.“ in einer Pressemitteilung.

Demnach ist vorgesehen in direkter Nachbarschaft ein Gebäude von etwa 18 Metern Höhe zu bauen. Das wäre doppelt so hoch, wie die angrenzenden Wohnhäuser. Die Fläche wird fast komplett versiegelt, mit hohen Zäunen umgeben und die bis zu 700 abgestellten Fahrzeuge werden nachts durchgehend beleuchtet. Neben der Sorge um Verschattung, Lärm und Zunahme des Verkehrs wird durch die Verlagerung der Kfz-Verwahrungen von der Halskestraße (Industriegebiet) direkt angrenzend an den Wohlersweg (Wohngebiet) eine Wertminderung für die Grundstücke der Anlieger befürchtet.

Um die Ablehnung des Vorhabens deutlich zu machen, haben der erste und zweite Vorsitzende des Vereins Wohlersweg e.V., Frank Wiesner (Bildmitte) und Johannes Kopp (rechts auf dem Bild), 78 Unterschriften von Anwohnern an die Bezirksamtsleiterin Sophie Fredenhagen (links auf dem Bild) übergeben. Die Forderung nach einer anwohnerverträglichen Lösung will Fredenhagen dem zuständigen Staatsrat zuleiten. Das Bauvorhaben ist weiterhin Thema in der Bezirksversammlung und noch nicht abschließend genehmigt. Am 13.10.2021 ab 18 Uhr wird im zuständigen Regionalausschuss Harburg der neueste Sachstand im öffentlichen Teil vorgestellt. 

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Andreas Scharnberg

Andreas Scharnberg ist freiberuflicher Journalist und betreibt nebenher sein eigenes und unabhängiges Projekt einer regionalen Onlinezeitung. Der Vater von 4 Kindern ist Experte in Sachen der Lebenshilfe, aktiver Gewerkschafter, politisch interessiert und engagiertes Mitglied beim Weissen Ring. Als Hamburger weiß er auch, wie es ist, im Regen zu stehen.

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