Vorsicht Betrug

Falsche Polizeibeamte rufen wieder an um Senioren zu betrügen

Buxtehude/Stade. Am Wochenende ist es in Buxtehude und Stade wieder zu einer Serie von mindestens 11 Anrufen sog. „falscher Polizeibeamter“ bei meistens älteren Mitbürgerinnen und Mitbürgern gekommen. Die „Polizisten“ gaben bei der Masche wieder an, dass in der Nähe Einbrecher festgenommen worden seien, bei denen dann die Anschriften der Angerufenen gefunden wurden und wollte so erreichen, dass persönliche Daten herausgegeben werden. In anderen Fällen erkundigten sich „LKA-Beamte“ nach dem allgemeinen Zustand bei den am Telefon erreichten Personen. Zu einem Schaden ist es dabei nach dem bisherigen Stand nicht gekommen, weil die Angerufenen die Gespräche von sich aus beendeten und einfach aufgelegt haben.

Was steckt dahinter? Am Telefon versuchen die Täter ihre Opfer unter verschiedenen Vorwänden zu verunsichern und dann möglicherweise dazu zu bringen, Geld- und Wertgegenstände im Haus oder auf der Bank an einen Unbekannten zu übergeben, der sich ebenfalls als Polizist ausgibt. Dazu behaupten die Betrüger beispielsweise, dass Geld- und Wertgegenstände bei ihren Opfern zuhause oder auf der Bank nicht mehr sicher seien oder auf Spuren untersucht werden müssten. Dabei nutzen die Täter eine spezielle Technik, die bei einem Anruf auf der Telefonanzeige der Angerufenen die Polizei-Notrufnummer 110 oder eine andere örtliche Telefonnummer erscheinen lässt.

Tipps der Polizei:

  • Lassen Sie grundsätzlich keine Unbekannten in Ihre Wohnung.
  • Fordern Sie von angeblichen Amtspersonen, zum Beispiel Polizisten, den Dienstausweis.
  • Rufen Sie beim geringsten Zweifel bei der Behörde an, von der die angebliche Amtsperson kommt. Suchen Sie die Telefonnummer der Behörde selbst heraus oder lassen Sie sich diese durch die Telefonauskunft geben. Wichtig: Lassen Sie den Besucher währenddessen vor der abgesperrten Tür warten.
  • Die Polizei wird Sie niemals um Geldbeträge bitten.
  • Geben Sie am Telefon keine Details zu Ihren finanziellen Verhältnissen preis.
  • Lassen Sie sich am Telefon nicht unter Druck setzen. Legen Sie einfach auf.
  • Übergeben Sie niemals Geld an unbekannte Personen.
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Andreas Scharnberg

Andreas Scharnberg ist freiberuflicher Journalist und betreibt nebenher sein eigenes und unabhängiges Projekt einer regionalen Onlinezeitung. Der Vater von 4 Kindern ist Experte in Sachen der Lebenshilfe, aktiver Gewerkschafter, politisch interessiert und engagiertes Mitglied beim Weissen Ring. Als Hamburger weiß er auch, wie es ist, im Regen zu stehen.

Pressemitteilung

Pressemitteilungen sind oft Texte von Unternehmen, Institutionen und Parteien. Es handelt sich dabei nicht um eine neutrale Berichterstattung im üblichen journalistischem Sinne. Oft werden Pressemitteilungen aus der Sicht des Verfassers formuliert. Die Redaktion von Aktuelles aus Süderelbe prüft diese eingesandten Manuskripte lediglich auf nicht belegbare Behauptungen und rechtliche Aspekte nach bestem Gewissen.

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