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Führte Stromsperre zum Feuer, bei dem zwei Todesopfer zu beklagen waren?

Harburg. Bei einem Feuer in der Lassallestraße sind in den frühen Morgenstunden des 19. September zwei Menschen ums Leben gekommen und mehrere verletzt worden. Ausgebrochen war das Feuer in einer Wohnung im Erdgeschoss des Mehrfamilienhauses. Beim Eintreffen der Feuerwehr stand die Wohnung bereits im Vollbrand, die Flammen schlugen bis in die zweite Etage. Während der Rettungsmaßnahmen sprangen aus der Wohnung im zweiten Obergeschoss eine Frau und ein Mann auf die Straße. Der Mann überlebte den Sturz nicht, auch aus der Brandwohnung konnte ein weiterer Mann nur leblos geborgen werden.

Fraktion DIE LINKE. Jörn Lohmann Mitglied der Harburger Bezirksversammlung und Fraktionsvorsitzender

Jetzt kommen tragische Details ans Tageslicht. Wie Suederelbe24.de erfuhr, soll das Brandopfer im Erdgeschoss schon längere Zeit ohne Strom und Gas gelebt haben. Derzeit untersuchen die Brandermittler der Hamburger Polizei die Brandursache. Die Hypothese, dass eine Kerze das Feuer ausgelöst hat, kann aber noch nicht bestätigt werden, so die Pressestelle der Polizei Hamburg. Für Jörn Lohmann von der Fraktion „Die Linke.“ in Harburg ist dieser Fall besonders tragisch: „Wir fordern seit langen Jahren, dass es keine Sperrungen durch die Versorger geben darf, in diesem Fall zeigt sich, wozu das führen kann. Unsere Fraktion ist zutiefst erschüttert über dieses Ausmaß und in Gedanken bei den Familien der Opfer.“

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