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RS-Virus: Auch in Süderelbe mehr Fälle als in den Vorjahren – Patienten oft im ersten Lebensjahr

Heimfeld/Harburg. Bundesweit warnen Mediziner, insbesondere Facharzte für Kinderheilkunde, vor des sich schnell ausbreitenden Respiratorische Syncytial-Virus (kurz RS-Virus). Akute Atemwegsinfektionen sind besonders bei Säuglingen und Kleinkindern festzustellen. Besonders schwere Verläufe sind gerade in den ersten drei Lebensmonaten zu erwarten. Grundsätzlich aber können Infektionen mit RS-Viren, die vor allem in den Wintermonaten und im Frühjahr gehäuft vorkommen, jeden treffen. Ältere Kinder und Erwachsene entwickeln in der Regel nur leichte erkältungsähnliche Symptome.

Während Prof. Rudolf Töpper, der ärztliche Direktor der Asklepios Klinik in Harburg keine Häufung feststellen kann, teilt das Helios Mariahilf Klinikum in Heimfeld auf Anfrage von Suederelbe24.de mit, dass auch hier eine deutliche Zunahme der Fälle gegenüber den Vorjahren auffällig ist. Derzeit seien bei tendenziell rückläufigen Fällen acht Kinder in Behandlung, alle Kinder sind jünger als 1 Jahr. Symptome sind Husten, Halsschmerzen, Schnupfen oder Fieber. Häufig kommt es auch zu einer spastischen Bronchitis, gelegentlich auch zu einer Entzündung der kleinen Bronchien oder der Lunge.

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