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Archäologisches Museum präsentiert Vortrag zur neuen Sonderausstellung „Burgen in Hamburg – Eine Spurensuche“

Harburg. Burgen als mächtige Zeugnisse einer längst vergangenen Zeit ziehen die Menschen noch heute in ihren Bann und beflügeln ihre Phantasie vom Leben im Mittelalter. Auch in Hamburg gibt es Spuren dieser fernen Zeit, die aber nicht mehr sichtbar sind, sondern nur noch archäologisch erforscht werden können. Das Archäologische Museum Hamburg schlägt in seiner brandneuen Sonderausstellung „Burgen in Hamburg – Eine Spurensuche“ dieses spannende Kapitel der frühen Stadtgeschichte auf. Passend dazu wird Kay-Peter Suchowa, Grabungsleiter am Archäologischen Museum Hamburg, am Donnerstag, dem 25. November um 18 Uhr im Rieckhof über die spannenden Ergebnisse der letzten Ausgrabungen an der Neuen Burg im Zentrum Hamburgs berichten.

Erst vor wenigen Jahren konnte die legendäre Hammaburg zweifelsfrei identifiziert werden. Jüngste Ausgrabungen brachten nun spektakuläre neue Ergebnisse zu ihrem Nachfolgebau, der Neuen Burg am Nikolaifleet. Sie war im 11. Jahrhundert die größte Burganlage Norddeutschlands und wurde vor genau 1.000 Jahren errichtet. Der Referent, Kay-Peter Suchowa, Grabungsleiter am Archäologischen Museum Hamburg, hat diese Ausgrabungen über viele Jahre geleitet. Die Neue Burg ist durch die zahlreichen Ausgrabungen eine der am besten erforschten Wallanlagen der Region. Besonders ihre spektakulär erhaltenen Holzkonstruktionen sind für die Arbeit der Archäologen von großem Wert. Während der Ausgrabungen konnten spannende Details zum Wallaufbau und seiner Funktion ermittelt werden. Der Referent wird davon berichten, aber auch einen Blick in die Bauzeit der Neuen Burg werfen. Er beleuchtet die damalige politische Lage und stellt einen der Hauptakteure vor, den Billunger-Herzog Bernhard II. (1011 – 1059), unter dessen Ägide die Neue Burg ab 1021 erbaut wurde.

Die am 25. November eröffnete Sonderausstellung „Burgen in Hamburg – Eine Spurensuche“ gibt noch bis zum 17. April 2022 spannende Einblicke in Hamburgs Frühmittelalter und zeigt die Elbmetropole, wie man sie bisher noch nie gesehen hat. Die Vortragsreihe im Rahmen der neuen Sonderausstellung „Burgen in Hamburg – Eine Spurensuche“ geht weiter: Am 27. Januar 2022 wird der Direktor des Archäologischen Museums Hamburg in seinem Vortrag „Nicht nur die Hammaburg: die Burgen des Mittelalters in Hamburg“ eine ganz neues Bild der Hamburger Frühgeschichte vorstellen.

Informationen:
Termin: Donnerstag, 25. November 2021 um 18.00 Uhr
Ort: Rieckhof, Rieckhoffstraße 12, 21073 Hamburg
Eintritt: 4 Euro, ermäßigt 3 Euro

Bitte beachten Sie: Im Veranstaltungsort gelten die 2 G-Corona-Regularien zur Einhaltung der Kontaktbeschränkungen. Weitere Informationen unter www.rieckhof.de.

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