Hamburg

Ab Montag Warnstreiks im öffentlichen Dienst – Nicht nur Schulen betroffen

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Hamburg. Auch die zweite Runde der Tarifverhandlungen für die Beschäftigten bei den in der Tarifgemeinschaft deutscher Länder zusammengeschlossenen Arbeitgebern Anfang November 2021 verlief ohne Annäherung. Das die Arbeitgeberseite bisher kein Verhandlungsfähiges Angebot vorgelegt hat, sei eine Unverschämtheit, heißt es bei ver.di.

„Die Haltung der Arbeitgeberseite bedeutet, dass die Beschäftigten die Kosten der Corona-Krise zahlen sollen, das ist eine Unverschämtheit. Vor allem Kolleg*innen mit geringer Bezahlung spüren jeden Tag, wie teuer alles wird. Wer für Hamburg arbeitet, muss auch in Hamburg leben können. Wir streiken nicht aus Jux und Dollerei, wir streiken, weil es jetzt reicht! Darum werden die Kolleg*innen unserer Schleusen diese Woche zeigen, dass ohne uns nichts läuft,“ sagt Nicole Drücker (LSBG).

Aber auch in den Schulbüros, den Bezirksämtern, der Sozialbehörde, den Landesbetrieben, Hochschulen und vielen öffentlichen Einrichtungen in Hamburg droht der Stillstand. Ab Montag will man täglich jeweils mehrere hundert Beschäftigte auf die Straße bringen. Begonnen wird in Wandsbek, am Dienstag folgt Harburg, Mittwoch und Donnerstag Altona und Eimsbüttel.

ver.di fordert eine Erhöhung der Tabellenentgelte um 5%, mindestens aber 150 Euro, im Gesundheitswesen um 300 Euro. Die Entgelte für Auszubildende, Studierende und Praktikanten sollen um 100 Euro steigen, außerdem soll die bisherige Übernahmeregelung für Auszubildende wieder in Kraft gesetzt werden.

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Andreas Scharnberg

Andreas Scharnberg ist freiberuflicher Journalist und betreibt nebenher sein eigenes und unabhängiges Projekt einer regionalen Onlinezeitung. Der Vater von 4 Kindern ist Experte in Sachen der Lebenshilfe, aktiver Gewerkschafter, politisch interessiert und engagiertes Mitglied beim Weissen Ring. Als Hamburger weiß er auch, wie es ist, im Regen zu stehen.

Pressemitteilung

Pressemitteilungen sind oft Texte von Unternehmen, Institutionen und Parteien. Es handelt sich dabei nicht um eine neutrale Berichterstattung im üblichen journalistischem Sinne. Oft werden Pressemitteilungen aus der Sicht des Verfassers formuliert. Die Redaktion von Aktuelles aus Süderelbe prüft diese eingesandten Manuskripte lediglich auf nicht belegbare Behauptungen und rechtliche Aspekte nach bestem Gewissen.

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