Maschen

Zwei teils Schwerverletzte bei Wohnhausbrand in Maschen

Maschen. Zwei teils Schwerverletzte und ein erheblich beschädigtes Wohnhaus hat ein Gebäudebrand am Dienstagnachmittag in Maschen gefordert. Um 15.34 Uhr waren die Freiwilligen Feuerwehren Maschen und Ramelsloh, der Einsatzleitwagen der Feuerwehr Seevetal sowie insgesamt drei Rettungswagen des DRK und der Rettungsdienstgesellschaft des Landkreises Harburg zusammen mit dem Notarzt des DRK In die Straße „Birkenmoor“ in Maschen alarmiert worden. Gemeldet wurde ein brennendes Einfamilienhaus, in dem sich noch Personen aufhalten sollten.

Die Kräfte der Feuerwehr Maschen waren fünf Minuten nach der Alarmierung mit ersten Kräften vor Ort. Bei ihrem Eintreffen stand ein Raum im Erdgeschoss im Vollbrand, das Feuer drohte sich auszubreiten. Die zum Brandausbruch im Haus befindlichen Hausbewohner hatten sich ebenso wie im Haus tätige Handwerker aus dem Haus retten können. Eine der Bewohner hatte durch das Feuer erhebliche Verbrennungen erlitten, ein zweiter Hausbewohner erlitt eine Rauchgasvergiftung und einen Schock. Beide Verletzten wurden durch die Feuerwehrkräfte bis zum Eintreffen des Rettungsdiensts erstversorgt.  Mehrere Einsatzkräfte der Feuerwehr drangen unter umluftunabhängigen Atemschutz in das völlig verrauchte Gebäude vor und setzten zwei C-Strahlrohre zur Brandbekämpfung ein. Eines der Rohre wurde dabei im Innenangriff eingesetzt, das zweite Rohr nahmen die Kräfte von außen vor. Ihnen gelang es sehr schnell, das Feuer unter Kontrolle zu bringen und den Brand auf den einen Raum zu begrenzen.

Ein zunächst vermisster Hund konnte durch die Feuerwehr im Einsatzverlauf aus dem Haus gerettet und an die Bewohner übergeben werden. Der schwerbrandverletzte Mann wurde noch vor Ort notärztlich behandelt, im weiteren Verlauf wurde er notarztbegleitet in ein Hamburger Spezialkrankenhaus für Brandverletzte transportiert. Der zweite Hausbewohner kam mittels Rettungswagen zur weiteren Behandlung in das Krankenhaus nach Winsen. Die Feuerwehr nahm weitere Nachlöscharbeiten vor, mit Hilfe einer Wärmebildkamera wurde das Gebäude auf unentdeckte Brandnester kontrolliert, die Suche ergab keine weiteren Glutnester. Für die Feuerwehren war der Einsatz nach gut zwei Stunden beendet. Das Gebäude wurde durch Feuer, Rauch und Rußbeaufschlagung erheblich beschädigt und für unbewohnbar erklärt, die weiteren im Haus lebenden Personen kamen bei Freunden und Nachbarn unter. Die Brandursache ist noch unbekannt, die Polizei hat die entsprechenden Ermittlungen übernommen.

Für die Maschener Feuerwehr war dieser Brand bereits der zweite Einsatz am Dienstag. Schon am Morgen mussten die Kräfte gemeinsam mit der Feuerwehr Fleestedt und Kräften von Berufs- und Freiwilliger Feuerwehr Hamburg auf die BAB A 1 in Fahrtrichtung Hamburg ausrücken. Gegen 6.40 Uhr wurden die Kräfte zu einem LKW Brand in Höhe der Anschlussstelle Harburg alarmiert. Es sollte im Motorbereich des Sattelzugs brennen, das Feuer war aber bei Eintreffen der Kräfte bereits von Ersthelfern abgelöscht worden. Die Einsatzkräfte der Feuerwehren aus beiden Bundesländern leisteten noch Hilfe und trennten Zugmaschine und Sattelauflieger. Auch hier hat die Polizei die weiteren Ermittlungen übernommen. Durch die Einsatzmaßnahmen bildete sich im morgendlichen Berufsverkehr ein langer Rückstau, der über das Horster Dreieck hinaus ging. 

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