Stade

Feuer zerstört leerstehendes Gaststättengebäude

Freiburg. Am gestrigen Sonntag, den 2.1.2022 gegen kurz vor 22:30 Uhr wurde der Feuerwehr und der Polizei der Brand der ehemaligen Gaststätte „Kehdinger Hof“ in der Hauptstraße in Freiburg gemeldet. Das seit längerer Zeit leerstehende Gebäude wurde zuletzt als Unterkunft für Monteurswohnungen genutzt. Beim Eintreffen der ersten Feuerwehren sowie der eingesetzten Polizeibeamten vor Ort hatte sich das Feuer bereits auf das gesamte Gebäude ausgebreitet. Personen befanden sich zu der Zeit nicht im Gebäude.

Durch die alarmierten Feuerwehren kann ein Übergreifen auf die benachbarten Wohnhäuser verhindert werden. In vier umliegenden Wohnobjekten wurden acht Personen vorsichtshalber aus ihren Wohnungen evakuiert. Diesen wurde durch die Gemeinde eine vorübergehende Hotelunterbringung zur Verfügung gestellt.

Insgesamt ca. 200 Feuerwehrleute aus den Ortswehren Freiburg (Elbe), Balje, Balje/Hörne, Krummendeich, Oederquart, Wischhafen, Geversdorf, Wingst, Kehdingbruch, Cadenberge und beide Drehleitern der Feuerwehr der Hansestadt Stade sowie die Drehleiter der Ortswehr Harsefeld wurden zur Brandbekämpfung eingesetzt. Zusätzlich waren noch Sonderfahrzeuge der Kreisfeuerwehr wie der Abrollbehälter Atemschutz und der Einsatzleitwagen 2 vor Ort eingesetzt. Der Landrat Kai Seefried und der Kreisbrandmeister vom Dienst verschafften sich vor Ort einen Eindruck vom Feuer und den Löscharbeiten.

Verletzt wurde bei dem Feuer niemand, die Besatzungen von zwei vorsorglich mit alarmierten Rettungswagen brauchten nicht eingreifen. Die Nachlöscharbeiten dauerten bis in die Morgenstunden an. Polizeibeamte und Tatortermittler aus Stade nahmen noch vor Ort die ersten Ermittlungen zu der derzeit noch unbekannten Brandursache auf. Genaue Ergebnisse werden aber erst nach den Recherchen der Brandexperten der Polizeiinspektion Stade erwartet, die in den nächsten Tagen anlaufen werden. Die Ursache des Brandes ist zum Berichtszeitraum noch nicht bekannt. Der Gebäudekomplex wurde durch das Feuer total zerstört, der Gesamtschaden wird nach ersten Schätzungen von Polizei und Feuerwehr auf ca. 1,2 Millionen Euro geschätzt.

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