HausbruchVerkehr

Bau der A26-West ist im Zeitplan

Hausbruch. Nach Angaben der Hamburger Verkehrsbehörde befindet sich der Bau der A26-West weiter im Zeitplan, dies teilt der Neugrabener Bürgerschaftsabgeordnete und Verkehrspolitiker Matthias Czech (SPD) mit, der sich nach dem Stand der Bauarbeiten erkundigt hatte. Er sagte: „Ich bin sehr optimistisch, dass wir im Jahr 2025, wie geplant, die A26 bis zum Anschluss an die A7 am neuen Autobahnkreuz HH-Hafen für den Verkehr freigeben können. Die A26 wird dann die B73 und den Obstmarschenweg stark vom LKW- Verkehr entlasten. Für die Anwohner dieser Straßen wird die Lärm- und Abgasbelastung dann deutlich zurückgehen.“

Im vergangenen Jahr wurden etliche Vorarbeiten für den Autobahnbau durchgeführt. So wurden die Moorwettern nahe der Straße Hinterdeich umverlegt, der Baugrund im Bereich der Polderschöpfwerke vorbelastet und der Ausbau der A7 auf 8 Fahrstreifen im Bereich des zukünftigen Autobahnkreuzes HH-Hafen hat zusammen mit umfangreichen Erdarbeiten für die zukünftigen Rampen des Kreuzes begonnen. Auch ein Umbau der Bahnanlagen für den geplanten Hafenbahntunnel war nötig. Matthias Czech sagte abschließend: „In diesem Jahr werden die Arbeiten fortgeführt werden. So ist zum Beispiel auch eine Verbreiterung des Hafenbahndamms für die spätere Gleisumverlegung nötig. Im Bereich der vielen Brückenbauwerke müssen von Geotextil- ummantelte Sandsäulen in den Boden eingebracht werden, um den Untergrund zu stabilisieren. Das soll dieses Jahr abgeschlossen werden. Die A26 ist aber nur ein Baustein in der Verkehrspolitik im Hamburger Süden. Sie wird helfen unsere Stadtteile vom LKW-Verkehr zu entlasten aber die PKW Verkehre nicht signifikant senken. Daher liegt mein Hauptaugenmerk auf dem Personenverkehr. Hier setze ich auf den Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs und eine gute Fahrradinfrastruktur für kurze Strecken. Deshalb setze ich mich für eine schnelle Digitalisierung des S-Bahn Stellwerks in Harburg und der S-Bahnstrecke zwischen Harburg und dem Hauptbahnhof ein. So können wir die S32 zügig realisieren und die Kapazität auf der Strecke Neugraben – Hauptbahnhof deutlich verbessern. Begleitend müssen wir auch das Busangebot ausbauen und die neuen XpressBus- und Quartiersbus- Angebote schnell in Harburg einführen. Nur so können wir nachhaltig die Mobilitätsbedürfnisse der Harburger Bevölkerung befriedigen und zur Verkehrswende beitragen.“

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Andreas Scharnberg

Andreas Scharnberg ist freiberuflicher Journalist und betreibt nebenher sein eigenes und unabhängiges Projekt einer regionalen Onlinezeitung. Der Vater von 4 Kindern ist Experte in Sachen der Lebenshilfe, aktiver Gewerkschafter, politisch interessiert und engagiertes Mitglied beim Weissen Ring. Als Hamburger weiß er auch, wie es ist, im Regen zu stehen.

Pressemitteilung

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