Politik

Im Fischbeker Heidbrook bleibt es bei Tempo 30

Neugraben-Fischbek. Im Gegensatz zur ursprünglichen Planung wird es jetzt doch bei Tempo 30 im gesamten Fischbeker Heidbrook bleiben. Zunächst war für die Ringstraße „Im Fischbeker Heidbrook“ auf dem ehemaligen Kasernengelände Tempo 50 vorgesehen. Jetzt stimmte die Behörde für Verkehr und Mobilität einem Antrag der GRÜNE- und SPD-Fraktionen für die Einrichtung einer Tempo-30-Zone zu. Zwar wird die Straße von der StadtBuslinie 240 mit 12 Fahrten pro Stunde befahren, was von Seiten der Verkehrsbetriebe im Allgemeinen gegen Tempo-30-Zonen mit Rechts-vor-links-Vorfahrtsregelungen spräche. Allerdings seien die Fahrzeiten der Buslinie bereits auf die derzeitigen Rahmenbedingungen mit Tempo 30 im gesamten Baugebiet angepasst. Zudem werde davon ausgegangen, dass die Konstellation an Haltestellenlagen, Knotenpunkten und des Straßenquerschnitts vor Ort das Erreichen von Tempo 50 für den Busverkehr ohnehin nicht zulasse. „Wir freuen uns sehr, dass die BVM unserer Einschätzung folgt, im gesamten Wohngebiet Fischbeker Heidbrook dauerhaft eine Tempo-30-Zone einzurichten,“ sagt Britta Ost, Fachsprecherin für Süderelbe in der Bezirksfraktion der GRÜNEN und Mitglied im Ausschuss für Mobilität und Inneres. „An der Ringstraße liegen Nahversorger, Kinderspielplätze, Kitas, eine Wohnanlage für Senior*innen und ein medizinisches Versorgungszentrum, Radfahrende fahren im Mischverkehr. Da wäre Tempo 50 wirklich unangemessen.“ Fabian Klabunde, Fachsprecher der GRÜNEN-Fraktion für Mobilität ergänzt: „Das Argument, dass der Busverkehr aufgrund der Situation vor Ort ohnehin Tempo 50 nicht erreicht, bestätigt unsere Einschätzung. In solchen Fällen hilft Tempo 50 auch nicht der Busbeschleunigung, da potentielle Fahrzeitunterschiede in der Praxis minimal bleiben.“

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