Stade

Großalarm in Stade – Hallendach mit Photovoltaikanlage in Brand geraten

Stade. Am heutigen frühen Nachmittag gegen kurz vor 13:00 Uhr wurde der Feuerwehr und der Polizei der Brand einer Photovoltaikanlage auf einem Industriehallenkomplex im Sophie-Scholl-Weg in Stade gemeldet. Als nach kurzer Zeit die ersten Einsatzkräfte am Brandort eintrafen waren bereits dichte Rauchwolken über dem Gebäude zu erkennen. Vorsorglich wurde eine Rundfunkdurchsage und eine Meldung über die NINA-Warn-App veranlasst und die Anwohner aufgefordert, Türen und Fenster geschlossen zu halten.

Das Feuer konnte dann durch die Feuerwehrleute über drei Drehleitern beider Züge der Feuerwehr Stade sowie der Ortswehr Harsefeld mit Unterstützung durch die Werkfeuerwehr des nahegelegenen Stader AIRBUS-Werkes schnell gelöscht, bevor es sich auf die gesamte Halle ausbreiten konnte. Im Einsatz waren bei dem Brand ca. 200 Feuerwehrleute aus der Ortswehr Stade mit beiden Zügen, die Ortswehren aus Hagen, Wiepenkathen und Harsefeld. Der Wasserförderzug der Kreisfeuerwehrbereitschaft und der Einsatzleitwagen 2 des Fernmeldezuges sowie der Schlauchwagen gingen in Bereitschaft und die Messgruppe des Umweltzuges wurde alarmiert.

Die Mitglieder nahmen Messen am Brandort vor und konnten dann schnell Entwarnung geben. Giftige Dämpfe konnten nach Abschluss der Löscharbeiten nicht mehr gemessen werden. Verletzt wurde bei dem Feuer niemand, der vorsorglich eingesetzte Rettungsdienst und die Bereitschaft der Johanniter brauchten nicht mehr eingreifen. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Metallbaubetriebes konnten sich aus den Betriebsgebäuden rechtszeitig nach draußen in Sicherheit bringen. Landrat Kai Seefried informierte sich vor Ort persönlich über die Brandbekämpfungsmaßnahmen.

Bei dem Feuer wurde die Photovoltaikanlage und das Hallendach schwer beschädigt, der Gesamtschaden dürfte sich nach ersten Schätzungen vor Ort auf ca. 500.000 Euro belaufen. Polizeibeamte und Tatortermittler der Polizeiinspektion Stade nahmen noch vor Ort die ersten Ermittlungen zur Brandursache auf. Genaue Ergebnisse werden aber erst nach den Recherchen der Brandexperten der Polizeiinspektion Stade erwartet, die in den nächsten Tagen anlaufen werden.

Noch während des laufenden Einsatzes wurden Teile der Einsatzkräfte sowie die Ortswehren Bützfleth und Hollern-Twielenfleth zum Brand eines Bootes im Winterlager des MYC Stade in der Straße „Butendiek“ alarmiert. Hier war offenbar bei Schweißarbeiten im Motorraum eines Bootes die Verkleidung in Brand geraten, das Feuer konnte aber schnell durch die Feuerwehrleute gelöscht werden bevor es sich weiter im Boots ausbreiten konnte. Der Sachschaden wird hier auf mehrere hundert Euro geschätzt. Auch hier wurde niemand verletzt und der Rettungsdienst brauchte nicht eingreifen.

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