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Hunderte Ehrenamtliche helfen in der humanitären Krise erneut – auch in Süderelbe

Hamburg. Das Deutsche Rote Kreuz hat innerhalb kürzester Zeit die von der Stadt Hamburg für die Unterbringung von Schutzsuchenden angemieteten Messehallen mit kleinen Raumeinheiten und einer großen Anzahl von Feldbetten ausgestattet. Jüngste Entwicklungen lassen erwarten, dass allein Hamburg in den nächsten Tagen einige tausend Menschen erwarten kann. Die Messehallen sind zunächst für einen Übergangszeitraum vorgesehen. Bereits in sechs Wochen will man dezentrale Strukturen geschaffen haben.

Auch in Süderelbe formieren sich Nachbarn aus den Stadtteilen um Hilfe anzubieten. Das hat im Herbst 2015 schon einmal eine eindrucksvolle ehrenamtliche Hilfswelle ausgelöst. Der Mailverteiler der Initiative „Willkommen in Süderelbe“ erreichte  zeitweilig an die tausend Menschen, und bis zu zwanzig Gruppen kümmerten sich in Eigeninitiative  um die Geflüchteten. Die freundliche Aufnahme durch so viele Bürger und Bürgerinnen von Süderelbe erleichterte vielen Geflüchteten den Weg zur deutschen Sprache, zu privaten  Freundschaften, in Arbeit und in eigene Wohnungen. 

Dringend gesucht: Ehrenamtliche Helfer/innen für das Netzwerk „Willkommen in Süderelbe“!

„Und jetzt sind wir noch mehr gefordert und gefragt. Das Leitungsteam von „Willkommen in  Süderelbe“ ist dabei, mit den Unterkünften, der Bezirkspolitik und den Hilfsorganisationen zu klären,  was wann wo benötigt wird. Deutschunterricht, Hilfe bei Behördenangelegenheiten, Sport- und  Nachhilfeangebote für Kinder, Aktivitäten für Frauen … es wird viel zu tun geben.“, sagt Oliver Domzalksi für das Team.

Und fährt fort: “ Wir bitten alle, die helfen wollen, sich unter  info@insuederelbe.de bei Bettina Domzalski vom Leitungsteam zu melden. Geben Sie gerne an, in  welchem zeitlichen Rahmen Sie helfen können. Vielleicht haben Sie schon eine Idee, was man tun  könnte. Jede helfende Hand ist willkommen – egal, ob für regelmäßige oder sporadische Hilfe, für  handfestes Anpacken oder Organisieren … Wir nehmen Sie dann in unseren Verteiler auf und  informieren Sie über die nächsten Schritte, sobald diese feststehen.  Außerdem laden wir alle Interessierten ein zu einer Versammlung am Mittwoch, den 23.3. um 19:30  in der Michaeliskirche in Neugraben. Dort wollen wir gemeinsam beraten über die nächsten Schritte  und über Ideen für Hilfsangebote. Es gilt die 2-G-Regel: Genesen oder geimpft. Wir zählen auf Sie. Weil Süderelbe ein Stadtteil mit hilfsbereiten Bürgerinnen und Bürgern ist. Öffnen  wir unsere Arme für Menschen in Not!“ 

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