Gesundheit

Ehrenamtliche Johanniter bringen Kinder aus dem polnisch-ukrainischen Grenzgebiet in norddeutsche Klinken

Landkreis Harburg. Durch die Kriegshandlungen in der Ukraine ist die medizinische Versorgung für hunderttausende Menschen im Land nicht mehr sichergestellt. Besonders dramatisch ist dies für schwerkranke Patientinnen und Patienten, beispielsweise aus dem Onkologie-Bereich. Auf Anfrage verschiedener Krankenhäuser haben sich norddeutsche Ehrenamtliche von ASB, DLRG und Johannitern am Sonntag auf den Weg in die rund 1.000 Kilometer entfernte polnische Kleinstadt Malogoszcz gemacht. Dort konnten krebskranke ukrainische Kindern nicht mehr richtig versorgt werden. Auch fünf Helfende aus dem Regionalverband Harburg waren an dem Einsatz beteiligt.

„Wir haben die Dankbarkeit der Familien gespürt“

Nach einer langen Anreise erreichten die Ehrenamtlichen Sonntagnacht ihr Ziel. Ein paar Stunden Schlaf mussten reichen, dann begannen die Vorbereitungen für den Transport der ein bis 17 Jahre alten Kinder, die von ihren Familien nach Deutschland begleitet wurden. „Die Verständigung war eine Herausforderung, weil Kinder und Eltern nur wenig Englisch sprachen, aber wir haben ihre Dankbarkeit gespürt“, sagt Zugführer Tobias Könecke, der als Fachkrankenpfleger für Intensivpflege am Universitätsklinikum in Hamburg-Eppendorf arbeitet. Auch für Nadine Fischer, Leitung der Impfteams der Johanniter, war sofort klar, dass sie diesen Einsatz begleitet: „Ich musste nicht lange überlegen, ich möchte kranken Kindern helfen, die aus den Krisengebieten der Ukraine gekommen sind“, sagt die gelernte Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerin.

Das Spendenkonto der Johanniter: Johanniter-Unfall-Hilfe e.V., BIC: BFSWDE33XXX, IBAN: DE94 3702 0500 0433 0433 00, Bank für Sozialwirtschaft, Stichwort: Ukraine

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