Harburg

Beispielloser Einsatz von Ehrenamtlichen ermöglicht Bau von Behelfsunterkünften

Harburg. Der Strom der aus der Ukraine vertriebenen Menschen nimmt Ausmaße an, die selbst mit der Herausforderung von 2015 nicht mehr vergleichbar sind. Das hat Senator Andy Grote am Donnerstag anlässlich einer Pressekonferenz gesagt. Wie das jetzt faktisch aussieht, konnte man bereits gestern an den beiden Erstaufnahmeeinrichtungen sehen, an denen sich zeitweise eine mehr als 1000 Meter lange Schlange bildete. Stundenlang mussten die Menschen in der Kälte ausharren und kamen teilweise trotzdem nicht an die Reihe.

Für eine zum Abend eintreffende größere Gruppe hat man um 16 Uhr freiwillige Feuerwehren und Hilfsorganisationen alarmiert, um der Situation gerecht zu werden. Zum Abend fehlten der Stadt, trotz intensiver Bemühungen, mehrere hundert Unterkünfte. Diese hat man in der Schlachthoffstraße in einem ehemaligen Fegro-Großmarkt innerhalb weniger Stunden aufgebaut. Ein Messebauunternehmen baut kleine Parzellen, die eine Privatsphäre ermöglichen. Nach Informationen von Suederelbe24.de ist auch am Schwarzenbergplatz eine Behelfsunterkunft geplant.

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