Harburg

Sparkasse Harburg-Buxtehude startet Mitarbeiter-Spendenaktion für die Ukraine

Harburg/Tostedt. Die Mitarbeitenden der Sparkasse Harburg-Buxtehude und die Stiftung für Stifter der Sparkasse haben gemeinsam eine Spendenaktion für die vom Krieg betroffenen Menschen in der Ukraine ins Leben gerufen. Innerhalb von nur einer Woche sind dabei 60.000 Euro zusammengekommen. Und auch ein Hilfsprojekt war schnell gefunden: am frühen Freitagmorgen hat sich der bislang größte Hilfstransport in der Region für die Ukraine in Neu Wulmstorf auf den Weg in die polnische Stadt Lubaczów, die Partnerstadt Tostedts direkt an der ukrainischen Grenze, gemacht. An Bord zweier Lkw waren unter anderem Zelte, EKG-Geräte, Notstromaggregate sowie dringend benötigte Medikamente im Wert von 75.000 Euro. Dieser wurde in Teilen von den Sparkassen-Spenden mitfinanziert.

Initiiert wurde der Hilfstransport von der Deutsch-Polnischen Gesellschaft Tostedt (Landkreis Harburg). Als Kooperationspartner engagierten sich die Krankenhäuser Buchholz und Winsen, das Deutsche Rote Kreuz sowie die Johanniter. Auslöser der Aktion war ein Brief, den der Bürgermeister von Lubaczóws an den DRK-Kreisverband Harburg-Land mit seinem Präsidenten Norbert Böttcher, Geschäftsführer der Krankenhäuser Buchholz und Winsen, geschrieben hatte. Darin berichtet er von „täglich hunderten Flüchtlingen“, die aus der Ukraine nach Lubaczów strömen und für deren Versorgung das Nötigste fehle. Es folgt eine detaillierte Liste der dringend benötigten Güter.

Das Besondere an der Spendenaktion der Sparkasse: 29.814,99 Euro wurden von den Mitarbeitenden sowie ehemaligen Kolleginnen und Kollegen der Sparkasse gespendet. Die Initiative zur Spendenaktion kam aus der Belegschaft selbst. Beim Vorstandsduo Andreas Sommer und Sonja Hausmann stieß die Anregung sofort auf offene Ohren und dann ging es ganz schnell. Die Stiftung für Stifter verdoppelte die Spenden anschließend und rundete auf. „Die Menschen vor Ort brauchen schnelle und unbürokratische Hilfe. Die Hilfsbereitschaft hierzulande ist riesig und ich bin sehr glücklich und stolz, dass auch unsere Sparkassen-Familie mit dieser Spendenaktion ihren Teil dazu beiträgt“, so Vorstandsmitglied Sonja Hausmann. 

Gemeinsam mit Personalvertreter Olaf Knüppel und Carsten Schmuckall, stellvertretender Vorsitzender der Stiftung für Stifter traf Sonja Hausmann Verantwortliche und Begleiter der Hilfsaktion auf dem DRK-Gelände in Neu Wulmstorf. Sie wünschten ihnen Erfolg und Glück für ihre Mission. Mit insgesamt 10 Helfern, verteilt auf zwei Lkw und zwei Mannschaftswagen, machten sich der DRK-Kreisverband Harburg und die Johanniter Unfallhilfe auf den über 1.200 Kilometer langen Weg an die polnisch-ukrainische Grenze. Im polnischen Lubaczów, circa 30 Kilometer vor der Grenze, erfolgte am Samstagmorgen die Übergabe der Hilfslieferung an Freiwilligen-Organisationen vor Ort. 

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