Politik

Schulgemeinschaft sorgt sich um konfliktfreies Miteinander im neuen Gebäude

Neugraben-Fischbek. Der CDU-Wahlkreisabgeordnete aus Süderelbe André Trepoll, zeigt sich besorgt über den Protest von Eltern, Schülern und Lehrern anlässlich des Neubaus der Grundschule mit integrierter Kindertagesstätte auf dem Gelände der Stadtteilschule Fischbek-Falkenberg: Eine modernes pädagogisches Konzept muss auch baulich dementsprechend umgesetzt werden, so Trepoll. „Ich unterstütze die Forderungen der Schulgemeinschaft!“

André Trepoll hat sich in dieser Woche auf Einladung der Schulgemeinschaft einen Eindruck vor Ort gemacht und den Austausch mit Schülern, Lehrern und Eltern gesucht. Auch Vertreter der Regierungsparteien waren eingeladen.

Der 2018/19 beschlossene Grundschulneubau auf dem Gelände der Stadtteilschule Fischbek-Falkenberg, hat sich zu einem offenen Konflikt zwischen Schulbehörde, Lehrern und Eltern entwickelt. Im Mittelpunkt der Debatte steht dabei die berechtigte Frage, wie das übergeordnete Ziel des Neubaus, gemeinsames Lernen von 420-460 Kinder der Grundschule sowie bis zu 100 weiteren aus der Kindertagesstätte unter einem Dach funktionieren soll.

Eltern und Lehrer befürchten, dass unterschiedliche Unterrichts-, Pausen-, Spiel- bzw. Schlafzeiten gegenseitige Rücksichtnahme praktisch unmöglich machen. Die Konsequenzen dieses Zusammenschlusses dürfen sich keinesfalls zulasten der Kinder auswirken. Senat und Behörden müssen dementsprechend handeln und anders als etwa die Hamburger Gebäudemanagement GmbH auf ein effizientes Lärmschutzkonzept hinarbeiten, dass die Koexistenz von Grundschule und Kindertagesstätte bei dichter räumlicher Nähe möglich macht. Auch zusätzliche Sichtachsen werden in dem Gebäude von den Eltern und Pädagogen angemahnt. Die Bausumme liegt bei 14,2 Millionen Euro, da ist es unverständlich warum nicht dafür und für eine Belüftungsanlage genug Geld da sein soll.

Trepoll verspricht: „Ich werde an dem Thema dranbleiben und hoffe, dass unser Protest noch zu Änderungen der Planungen führt.“ 

Auch der SPD-Bürgerschaftsabgeordnete Matthias Czech, selbst Lehrender an der Schule, will die Bedenken über die endgültige Gestaltung des neuen Gebäudes an Schulbau Hamburg weitergeben. „Die Schule bekommt erneut ein beeindruckendes Gebäude. Auch das neue Lernhaus, das Kita sowie Vor- und Grundschule integriert, wird an die individuellen Bedürfnisse der künftigen Nutzerinnen und Nutzer angepasst. Die Vorstellungen der Schule und damit natürlich auch die Ideen des Elternrates sind Grundlage der Planungen. Ich freue mich über das Engagement der Eltern.“, sagt er.

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