Seevetal

Seevetaler ehrenamtliche Ukraine-Initiativen organisieren sich – große Resonanz bei Treffen in Burg Seevetal  

Seevetal. Die Einladung von Gemeinde Seevetal, Deutschem Roten Kreuz (DRK) und den Johannitern traf offenbar einen Nerv: Rund 60 Bürgerinnen und Bürger kamen jetzt zur Infoveranstaltung in die Burg Seevetal; alle bereits in der Gemeinde gebildeten Initiativen für Geflüchtete aus der Ukraine waren anwesend.

Seevetals Bürgermeisterin Emily Weede und ihrem Rathaus-Team ging es bei diesem ersten Treffen mit Flüchtlingsinitiativen und Interessierten vor allem um eine Koordination der Aktivitäten: „Ich freue mich sehr darüber, dass es bereits in nahezu allen Ortsratsbereichen zu einer ersten Organisation und Kanalisation von Hilfsangeboten für die Menschen aus der Ukraine gekommen ist. Die ehrenamtliche Arbeit vor Ort stellt einen unschätzbarer Wert sowohl für die Geflüchteten, als auch für unsere Gemeinschaft dar.“

Ebenfalls mit eingeladen zu der Veranstaltung hatten die Johanniter und das DRK, die gemeinsam mit dem Landkreis Harburg und den Gemeinden die Hilfe vor Ort koordinieren. Annika Stegelmann und Julia von der Lieth präsentierten im Namen dieser Organisationen einen Überblick über den Sachstand der Lage im Landkreis und berichteten über die bisherigen Maßnahmen für die Geflüchteten, die bereits im Landkreis angekommen sind.

Die Initiativen aus Meckelfeld, Hittfeld, Maschen/Horst, Fleestedt sowie Ramelsloh/Ohlendorf nutzten den Abend zum Austausch und zur gegenseitigen Vorstellung sowie zur Vernetzung. Vom ersten Ankommen bis hin zu „Flüchtlingscafés“ bieten die Helferkreise ein breites Spektrum an Hilfsangeboten.

Der Präventionsrat Seevetal e.V. stellte ebenfalls Hilfsangebote vor, unter anderem werden Erstausstattungen für Schulkinder finanziert, die der Verein durch Geldspenden ermöglicht.

Alle Beteiligten suchen auch weiterhin Unterstützung durch Dolmetscher – Menschen, die Russisch oder Ukrainisch sprechen, werden für Übersetzungen bei den Hilfsangeboten dringend gebraucht.

Seevetals Bürgermeisterin kündigte einen weiteren Austausch noch vor den niedersächsischen Sommerferien an, um die Vernetzung weiter zu unterstützen und sich sachlich auszutauschen. Rückfragen und Hilfsangebote rund um das Thema können gern per Mail gerichtet werden an ukraine-fluechtlinge@seevetal.de bzw. telefonisch 04105/ 55 2888. Die Gemeindeverwaltung weist darauf hin, dass sie keine Spenden annehmen kann. Weitere Informationen finden sich online unter www.seevetal.de/ukraine bzw. unter www.landkreis-harburg.de/ukraine.

Zeige mehr
AnzeigeIhre Zahlen klar im Blick

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.