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Suedlese startet mit spannenden Lesungen in den Juni

Harburg. Die SuedLese ermöglicht jedem, alle 60 Literaturtermine mit den 30 Autorinnen und Autoren wahrnehmen zu können. Denn sie sind eigens so gelegt, dass selten parallel gelesen wird. Auch am Fenster findet gleich am 1. Juni und dann immer mittwochs um 16 Uhr und freitags um 11 Uhr eine Lesung für Kinder am HinZimmer (Heimfelder Hinzeweg 1) statt. Dabei können  Kinder aber auch ältere Lesefreunde wie beim Kasperletheater Literatur erleben. Ermöglicht  wird dies durch die Bürgerstiftung Hamburg.  

Aus dem Berufsleben eines Dogenfahnders erfährt man am Donnerstag, den 2. Juni um 19 Uhr in der Harburger Fischhalle am Kanalplatz vom Autoren Ben Westphal. Er gibt Einblicke in seinen Berufsalltag, der aber humoristische Distanz mit bester Krimisprache zusammenbringt.  Musikalisch-literarisch und ins Alte Land führt ebenso am 2. Juni um 19.30 Uhr die Autorin Valerie Pauling mit Musiker Kodjo Wendt. „Der Himmel über dem Alten Land“ ist so um  19.30 Uhr in der Bücherhalle Harburg in Harburg-Zentrum zu betrachten. Eine Familiengeschichte, die Höhen und Tiefen in ländlichem Idyll des Harburger Umlandes vereint.  Auf die Insel „Helgoland“ führt die Autorin Isabel Bogdan am Freitag, den 3. Juni, um 18 Uhr. Gelesen  wird dabei unter einem Kirschbaum am Wulmstorfer Ring 9a in Hamburg-Neugraben und  ist ein literarisches Event der Lesefreundin Anja Schwennsen. Bogdan hat eine sehr persönliche Beziehung zur Hochseeinsel, gibt aber auch Einblicke in ihre wechselhafte Geschichte.  Im Heimfelder Kulturverein „Alles wird schön“ wird es dann um 19 Uhr gruselig, wenn Autor  Nicolas Grunwald die Frage beantwortet, ob Vampire Humor haben. Grunwalds Sprache und  Metaphorik überraschte schon mehrfach bei der Suedlese und kann nachfolgend zu Irritationen im Betrachten der Mitmenschen führen.  

Sonnabend, den 4. Juni gibt es dann Poesie ganz individuell – und zwar auf dem Hafenflohmarkt am Harburger Kanalplatz. Dort kann man von 10 bis 18 Uhr für zwei Euro den Poetomaten bedienen – ein Gerät, in dem man ein Wort hineingibt und kurz später ein Gedicht  der besonderen Art heraus bekommt. Das Projekt entstand einst am Studiengang Poesie der  Medical School Hamburg. 

Am Sonntag, den 5. Juni um 16 Uhr gibt es dann wenige Meter weiter am Kulturkiosk im Harburger  Hafen SlamPoetry der Autorin Melanie Sengbusch. Sie ist vielen Norddeutschen aus Lesungen und Poetryslams in Kneipen oder Theaterbühnen bekannt. Ihre Sprache ist wortgewaltig  und trifft unverhofft manche Wahrheiten auf den Punkt, wo man sie weder erwartet oder  gar gesucht hat.  

Das ganze SuedLese-Programm ist entweder gedruckt in vielen Leseorten oder als PDF aus  www.suedlese.de zum Download oder Lesen erhältlich.  Dies ist auch per Smartphone zu bedienen und dort finden sich auch aktuelle Neuerscheinungen sowie eine Bücherwand mit Titeln der letzten und aktuellen SuedLese.  

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