JoLa-Veranstaltungszentrum

Film & Diskussion: Das wunderbare Leben der Margot Heuman

Neugraben-Fischbek. Margot Heuman, die 1928 in Hellenthal zur Welt kam, überlebte Theresienstadt, Auschwitz, Neuengamme und Bergen Belsen. In Hamburg war sie in drei Lagern interniert: am Dessauer Ufer im Freihafen, in Neugraben im Süden und am Tiefstack im Osten Hamburgs.

Die Deutschlandpremiere von „Das wunderbare Leben der Margot Heuman“ zeigt das Erwachsenwerden als queere jüdische Frau in den nationalsozialistischen Konzentrationslagern. Die Inszenierung entstand auf der Grundlage von Interviews mit der Zeitzeugin, die die Historikerin Anna Hájková (Universität Warwick) führte. Unter der Regie von Erika Hughes (Universität Portsmouth) kombiniert das Dokumentartheater Heumans Zeugnis mit Archivbildern und Projektionen.

Die Produktion bietet Einblick in ein queeres Leben während des Holocaust, eines der verschwiegensten und marginalisiertesten Themen dieses Genozids. Gezeigt wird die Aufnahme der englischen Aufführung mit deutschen Untertiteln. Im Anschluss an die Präsentation findet eine Diskussion auf Deutsch mit Anna Hájková und Erika Hughes statt, die auf Einladung des Kulturhauses und des Gymnasiums Süderelbe zu Gast sind: Dienstag, 7. Juni 2022, 18.00 Uhr, Jola im Kulturhaus Süderelbe (Am Johannisland 2, 21147 Hamburg) Eintritt frei, Spenden willkommen.

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