Politik

„ESSEN AUF DEN MÜLL? IM ERNST?“

Veranstaltung der Bezirksfraktion Harburg der Grünen mit Till Steffen (MdB Bündnis 90/ Die Grünen) und weiteren Gästen

Harburg. Dass in Deutschland jährlich Millionen Tonnen von Lebensmitteln weggeworfen werden, war schon  immer ein Skandal. Und in einer Zeit, in der viele Menschen wegen der Preissteigerungen nicht mehr  wissen, wie sie ihr Essen bezahlen und Hunger verhindern sollen, ist es erst recht empörend. Viele Privathaushalte kaufen zu viel ein. Das „Mindesthaltbarkeitsdatum“ wird oft missverstanden als  Aufforderung zum Wegwerfen. Supermärkte sehen sich mit der Erwartung konfrontiert, auch abends  um 21 Uhr noch alle frischen Produkte anzubieten, und zwar in optisch einwandfreiem Zustand. Das  sind nur drei Faktoren, die zur Vernichtung vollwertiger Lebensmittel führen. 

Was kann man dagegen tun – und was wird bereits getan? Die Tafeln sowie Initiativen wie  Foodsharing und Togoodtogo verteilen Lebensmittel, die sonst im Müll landen würden. Manche  Menschen bergen brauchbare Lebensmittel aus den Müllbehältern der Supermärkte – und begehen  mit diesem „Containern“ eine Straftat. Dass es auch anders geht, zeigt Frankreich – dort werden die  bestraft, die einwandfreies Essen wegwerfen, und nicht die, die es retten.

Darüber, was jeder Einzelne, was der Handel, was die Politik tun können und müssen, wollen die GRÜNEN am  16.6. um 19:30 Uhr im Stellwerk Harburg diskutieren. Moderiert wird die Veranstaltung von Bianca Blomenkamp, Fraktionsvorsitzende der Grünen in der Harburger Bezirksversammlung.

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