Regionales

Bundesministerin der Verteidigung besuchte Marinefliegerstützpunkt in Nordholz

Nordholz. Am Donnerstag besuchte die Bundesministerin der Verteidigung, Christine Lambrecht, bei ihrer Sommerreise das Marinefliegerkommando der Deutschen Marine in Nordholz. Bei den Auslandseinsätzen der Bundeswehr, aber auch im Inland leisten die Marineflieger einen wichtigen Beitrag für die Deutsche Verteidigungsbereitschaft. So zählen beispielsweise Aufklärungsflüge, Ölüberwachung sowie der Such- und Rettungsdienst (kurz: SAR) zu den alltäglichen Aufgaben des Verbandes. Neben der Vorstellung von aktuellen und künftigen Waffensystemen beziehungsweise Luftfahrzeugen hat sich die Bundesministerin ein Bild über die Fortschritte der Digitalisierung in der Ausbildung der Marineflieger (z.B. VR-Brillen, digitales Lernen, simulationsgestützte Ausbildung) gemacht und ist mit den Soldatinnen und Soldaten sowie zivilen Mitarbeitenden in den Austausch gegangen.

Beim Besuch wurden alle Luftfahrzeuge der Marine, einschließlich des neuen Mehrzweckhubschraubers NH-90 NTH „Sea Lion“, gezeigt. Bundesministerin Lambrecht wird durch den Kommandeur des Marinefliegerkommandos, Kapitän zur See Thorsten Bobzin (56) sowie seinen Kommandeuren und den Kommodoren der Marinefliegergeschwader 3 und 5, über die aktuellen Entwicklungen der Marinefliegerei informiert. Im Rahmen der NATO Assurance Measures werden mit dem Seefernaufklärer und U-Boot Jägern P-3C „Orion“ vom Marinefliegerstützpunkt Nordholz (Niedersachsen) Aufklärungsflüge unternommen. Bei NATO Assurance Measures“ handelt es sich um Rückversicherungsmaßnahmen, um den Sicherheitsbedürfnissen der östlichen Bündnispartner angemessen Rechnung zu tragen. Mit diesen koordinierten Flügen will die NATO ein 24h Lagebild der Ostsee sicherstellen.

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