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Hamburg warnt vor Sommerhitze in den kommenden Tagen

Hamburg. Eine amtliche Hitzewarnung hat der Deutsche Wetterdienst für Dienstag, den 19. Juli 2022 herausgegeben. In Hamburg werden Temperaturen bis zu 38 Grad Celsius erwartet. Parallel wurde die zweithöchste Waldbrandgefahrenstufe ausgerufen. Hamburg Wasser bittet um sparsamen Umgang mit Wasser, außer für den Trinkwassergebrauch.

Besonders Kinder, ältere Personen und Menschen mit Unterstützungsbedarf können unter zu viel Sonneneinstrahlung und Hitze leiden, da sie das Risiko nicht genau einschätzen können. Kinderhaut ist sehr empfindlich und Sonnenbrand im Kindesalter erhöht das Hautkrebsrisiko. Säuglinge sollten direkter Sonne gar nicht ausgesetzt werden.

Ältere und pflegebedürftige Menschen können durch hohe Temperaturen in Gefahrensituationen geraten. Gerade ältere Menschen verspüren seltener Durst als junge und trinken oft nicht ausreichend. Dadurch verringert sich die Möglichkeit, durch Schwitzen abzukühlen. Im schlimmsten Fall kann das zu einem lebensbedrohlichen Hitzeschlag führen. Bei ungewöhnlichen Gesundheitsproblemen wie z. B. Kreislaufbeschwerden, Kopfschmerzen oder Erbrechen sollte ein Arzt kontaktiert werden.

Lag der Jahreswasserverbrauch in Hamburg im Jahre 1990 noch bei gut 134 Mio. Kubikmeter, waren es im vergangenen Jahr gut 116 Mio. Kubikmeter – gut drei Prozent weniger als im Hitzesommer 2018 mit 120 Mio. Kubikmeter Jahresabgabe. „Die Hamburgerinnen und Hamburger haben in der Vergangenheit deutliche Erfolge beim Wassersparen verzeichnet. Das ist wichtig, weil Wasser selbst in unseren Breitengraden eine begrenzt verfügbare Ressource ist“, sagt HAMBURG WASSER-Geschäftsführer Ingo Hannemann. „Die wachsende Stadt und die Folgen des Klimawandels sorgen für zusätzliche Wasserbedarfe, die es zu decken gilt. Herausfordernd ist dabei insbesondere die Spitzenabgabe, die nur bei Hitze und Trockenheit für wenige Wochen im Jahr entsteht, aber unsere Anlagen massiv beansprucht. Deshalb ist das Wassersparen vor allem in heißen Phasen wichtig, um die Höchstabgabe zu begrenzen.“ 

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