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Nach 20000 Patienten: Chef-Gastroenterologe verabschiedet sich in den Ruhestand

Harburg. Chefarzt Prof. Dr. Stefan Christl und sein Team haben in den vergangenen zwei Jahrzehnten die Harburger Gastroenterologie stark ausgebaut und in Zeiten zunehmender Ambulantisierung kontinuierlich weiterentwickelt. Ende Juli verabschiedet sich der Chefarzt in den Ruhestand und übergibt seinem Nachfolger eine Abteilung auf hohem Qualitäts- und Leistungsniveau.

Seit seinem Beginn als Chefarzt im Jahr 2002 hat sich viel verändert – in Harburg und in der Gastroenterologie: straffere Organisation, extrem kurze Liegezeiten, Neubau. „Die gastroenterologische Ausrichtung ist deutlich stärker geworden, auch wenn wir die allgemeininternistische Kompetenz nie aufgegeben haben. Wir sind heute enger mit der Viszeralchirurgie und der Onkologie vernetzt, haben viel medizinisch voranbringen können“, blickt der scheidende Chefarzt zurück. Mit dem 2018 fertiggestellten Neubau verfügt Harburg über eine der modernsten und größten Endoskopien in Hamburg: Über 6.000 gastroenterologische Eingriffe finden hier mittlerweile im Jahr statt. „Was unser Team hier tagtäglich leistet, darauf bin ich wirklich stolz. Und stolz bin ich auch darauf, dass wir in den vergangenen 20 Jahren unzählige junge Ärzte ausbilden konnten, die heute als Chefärzte, Oberärzte und in der niedergelassenen Praxis eine tolle Arbeit leisten. Ich freue mich, dass wir diese Qualität in der Ausbildung auch bei hoher Arbeitsdichte gewährleisten konnten“, so der gebürtige Augsburger.

Mit Herz und Seele Harburger

Die Verdienste des scheidenden Chefarztes würdigt auch Klinikchef Philipp Noack. Seit 2015 hatte Christl zusätzlich zu seiner Position als Chefarzt das Amt des stellvertretenden Ärztlichen Direktors inne. Gemeinsam mit Prof. Rudolf Töpper hat er sich im Direktorium für die ärztlichen Belange eingesetzt. „Das Amt hat Professor Christl angenommen und mit Leben gefüllt, war immer ein sehr guter Gesprächspartner, der Lösungen im Sinne der Klinik angestrebt hat. Ich schätze seine Geradlinigkeit und seinen unbedingten Einsatz für Harburg – er ist ein Harburger mit Leib und Seele. Für die immer gute Zusammenarbeit – sowohl in seiner Funktion als Chefarzt als auch in der Klinikleitung – danke ich ihm im Namen des gesamten Direktoriums und wünsche ihm für seinen verdienten Ruhestand alles erdenklich Gute“, fasst Noack die gemeinsame Arbeit zusammen. Der Nachfolger für Prof. Christl steht bereits fest: Zum 1. Oktober tritt PD Dr. Daniel Benten seinen Dienst als Chefarzt in Harburg an, bis dahin übernimmt Dr. Ulrich Eck, Leitender Oberarzt der Abteilung, kommissarisch die Verantwortung.

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