Sport

Lob des Bundestrainers: „Diese Dan-Prüfung war ein Highlight“

Hausbruch. Dafür gab es sogar Lob vom Bundestrainer: Anfang Juli haben Pascal Richtarski und Marcus Ehrlich in Bad Blankenburg ihre Prüfungen zum 4. Dan bzw. 2. Dan Aikido mir Bravour abgelegt. Die beiden Mitglieder der Hausbruch-Neugrabener Turnerschaft (HNT) zeigten in den Prüfungsfächern ausgezeichnetes Aikido entsprechend der angestrebten Graduierung. Ihre Auftritte begeisterten auch Bundestrainer Martin Glutsch: „Ich habe schon viele Dan-Prüfungen gesehen, aber diese war ein Highlight!”

In Pascals Prüfung war die 4. Kata ein wichtiger Bestandteil. Eine Kata ist eine festgelegte Reihenfolge von Techniken und Angriffen. Die 4. Kata wird dabei von vielen Aikidoka als besonders schwierig und schwer zu zeigen angesehen. Pascal und sein Partner Vincent Mittag hatten allerdings viel geübt und konnten alle Anwesenden mit ihrer Kata zum Staunen bringen. Die Prüfungskommission bekundete ebenfalls mehrmals ihre Begeisterung über die Prüfungen.

Aikido ist eine japanische Kampfkunst, welche die Energie des Angreifenden aufnimmt, mit einer effektiven Technik umleitet und auf ihn zurückführt. Damit ist Aikido kein Hauen und Stechen, sondern ein friedfertiger Weg sich selbst zu schützen und gleichzeitig ausgeglichener durch das Leben zu gehen. Der Begriff Weg taucht in der letzten Silbe von Aikido auf und ist damit etwas Essentielles.

Auf dem Weg des Aikido wird der Fortschritt durch Prüfungen abgeschritten. Zunächst beginnt ein Aikidoka mit Farbgurt (Kyu-)Prüfungen. Mit dem schwarzen Gürtel werden die Graduierungen Dan-Gerade genannt. Die Prüfung zum 5. Dan ist die höchste im Deutschen-Aikido Bund (DAB). Mit steigender Graduierung werden die Prüfungen seltener und umso anspruchsvoller. Die Prüfungen sind immer etwas Besonderes und jedes Mal verspürt ein Prüfling fast die gleiche Nervosität.

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