Bücher

Elisa Levi aus Spanien auf Lesereise durch Deutschland

Hamburg. Elisa Levi gelingt in „Anderes kenne ich nicht“, die Lektion der großen Meister zu verinnerlichen: Sie zeigt, dass es keinen universelleren Ort gibt als das kleinste Dorf. Mit einem Hauch magischen Realismus‘ und mit dem Tempo, wie es nur Gedanken haben können, führt Elisa Levi den Konflikt zwischen Stadt und Land mit all seinen Emotionen und seiner Brutalität vor Augen. Im Rahmen einer Lese- und Pressereise wird die Autorin vom 25. bis 27. September ihr Buch in Hamburg vorstellen.

Lea, die Protagonistin in „Anderes kenne ich nicht“, hat eine Schwester mit einem leeren Kopf, eine Mutter, die ebenfalls Lea heißt, und einen Vater, der nur weiß, wie man auf dem Feld arbeitet. Sie hat Javier, der nicht weiß, wie man über Liebe spricht, Catalina, ihre beste Freundin, die weint und weint und weint, und sie hat Marco, der ihr Geschenke auf der Fußmatte hinterlässt. Lea hat einen ländlichen Blick und ist Fremden gegenüber misstrauisch. Lea kennt nichts Anderes, aber was sie weiß, kann sie überall gebrauchen.

Elisa Levi, 1994 in Madrid geboren, studierte Audiovisuelle Kommunikation und Darstellende Kunst an der Universidad Europea de Madrid sowie Dramaturgie an der Royal Academy of Dramatic Art in London. 2019 veröffentlichte sie ihren ersten Roman „Por qué lloran las ciudades“ und beteiligte sich an der Anthologie „Ya no recuerdo qué quería ser de mayor“. Sie ist ebenfalls die Autorin des Gedichtbandes „Perdida en un bol de cereales“ (2016) und des Theaterstücks „Ramitas en el pelo“, das 2017 in Madrid uraufgeführt wurde.

Zeige mehr
AnzeigeIhre Zahlen klar im Blick Vergessen Sie den Alltag

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.