Stade

Großalarm für Feuerwehren im Alten Land – Reetdachhaus in Gefahr

Stade. Am heutigen Nachmittag gegen kurz vor 15:00 Uhr wurde der Feuerwehr- und Rettungsleitstelle sowie der Polizei der Brand eines Holzhaufens an einem Haus in der Straße Hohenfelde in Mittelnkirchen gemeldet. Als die ersten Einsatzkräfte auf der Anfahrt waren konnten sie bereits eine erhebliche Rauchentwicklung am Brandort feststellen, die bei Beginn der Löscharbeiten dazu führte, dass eine Verkehrswarnmeldung für die Autobahn A26 herausgegeben werden musste.

Durch das schnelle Eingreifen der ca. 120 Feuerwehrleute aus den Ortswehren Mittelnkirchen, Neuenkirchen, Grünendeich, Guderhandviertel, Steinkirchen, Hollern-Twielenfleth, Agathenburg, Bliedersdorf, Dollern, Horneburg mit Unterstützung durch den Atemschutzcontainer der Kreisfeuerwehr konnte verhindert werden, dass das Feuer auf weitere Gebäude in der Nähe, darunter ein Reetdachhaus übergreifen konnte.

Durch den starken Wind kam es bei dem Brand immer wieder zu Funkenflug, der drohte weitere Brände zu entfachen. Der Holzschuppen brannte vollständig nieder und auch eine Dachfläche wurde durch das Feuer beschädigt. Der angerichtete Schaden dürfte sich nach ersten Schätzungen von Polizei und Feuerwehr auf ca. 50.000 Euro. Drei Personen mussten mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung von der Besatzung der eingesetzten Rettungswagen in die umliegenden Krankenhäuser eingeliefert werden. Die Löscharbeiten dauern derzeit noch an. Hinweise zur Brandursache liegen derzeit noch nicht vor, Ergebnisse zur Brandermittlung werden ersten in der kommenden Woche erwartet, wenn die Recherchen der Brandexperten der Polizei angelaufen sind. Die Ortsdurchfahrt Mittelnkirchen musste für die Zeit der Löscharbeiten voll gesperrt werden, der Verkehr wurde örtlich umgeleitet. Zu nennenswerten Verkehrsbehinderungen kam es dabei aber nicht.

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