Stade

19-jähriger Autofahrer bei Unfall in Hammah lebensgefährlich verletzt

Stade. Am Samstag, den 10.09. kam es in den späten Abendstunden gegen 21:15 Uhr in der Bahnhofsstraße in Hammah zu einem schweren Verkehrsunfall, bei dem ein 19-jähriger Autofahrer lebensgefährliche Verletzungen erlitt. Der junge Mann aus Wischhafen war zu der Zeit mit seinem Audi A3 aus Richtung Groß Sterneberg kommend in Richtung Himmelpforten unterwegs und dann aus bisher ungeklärter Ursache in der Ortschaft Hammah in einer Linkskurve geradeaus gegen einen Baum und eine Laterne geprallt. Durch die Wucht des Aufpralls wurde der Motorblock aus dem Fahrzeug gerissen.

Der Fahrer wurde bei dem Unfall aus seinem völlig zerstörten Auto geschleudert. Couragierte Ersthelfer übernahmen die ersten Maßnahmen zur Wiederbelebung des Unfallopfers bis zum Eintreffen der Rettungskräfte. Nach weiteren Rettungsmaßnahmen Maßnahmen durch den Stader Notarzt, die Besatzung eines eingesetzten Rettungswagens und die Feuerwehrleute der Ortswehr Hammah wurde der 18-Jährige mit lebensgefährlichen Verletzungen ins Stader Elbeklinikum eingeliefert. Die Feuerwehrleute sicherten das Unfallfahrzeug ab und leuchteten die Unfallstelle aus. Der Audi wurde bei dem Unfall total beschädigt, der Gesamtschaden wird auf ca. 5.000 Euro geschätzt.

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Ein Kommentar

  1. Es ist erschütternd. Es vergeht kaum ein Tag, an dem nicht über ein zerstörtes und meist junges Leben berichtet wird. Jede andere Technologie mit ähnlichen Opferzahlen wäre verboten. Da niemand den motorisierten Individualverkehr verbieten kann und will, sollte man sich wenigstens Gedanken über die Ursachen machen. Meiner unbewiesenen Meinung nach spielt Ablenkung durch multimediale Anwendungen eine zentrale Rolle. Es gibt aber auch gesicherte Tatsachen; so ist das Verkehrsaufkommen heute zehnfach größer als vor 50 Jahren, die Fahrleistungen der Autos sind teilweise ins Unsinnige gesteigert worden. Ein Beispiel aus der Natur mag Orientierung geben: Ameisen kollidieren nie, egal wie groß das Gewimmel ist- und warum? Weil sich Ameisen immer langsamer vorwärts bewegen, je dichter der Verkehr ist. Auf den Autoverkehr übertragen ist die logische Konsequenz die Entschleunigung des Verkehrs- und was passiert? Hamburg hat sich kürzlich geweigert, einer Initiative von 170 deutschen Städten beizutreten, die sich für Tempo 30 innerorts einsetzen. Die Grünen hätten gerne, aber die SPD wollte nicht. Im günstigeren Fall fürchtet sie den Shitstorm der Opposition. So muss sich das Ziel der Vermeidung menschlichen Leids wohl weiter der freien Fahrt für freie Bürger unterordnen, koste es was es wolle.

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