Sport

Testspiel: SVG spielt zweimal sechs Sätze gegen Groningen

Lüneburg. In knapp zwei Wochen beginnt die neue Saison für die Volleyballer der SVG Lüneburg mit dem „Bounce House Cup“, einem neuen Liga-Cup über drei Tage für acht Bundesligateams. Im Rahmen der Vorbereitung testete die SVG die Form in zwei inoffiziellen Trainingsspielen ohne Zuschauer gegen den holländischen Pokalsieger Lycurgus Groningen und zeigte sich dabei schon für die Saison gerüstet.

Nach zwei Vergleichen vor zwei Wochen in den Niederlanden war Groningen nun zum Gegenbesuch in Lüneburg, und die seit Jahren bestehenden guten Kontakte nutzten die Vereine zu noch ausgiebigeren Leistungsvergleichen, verabredeten für den ersten Tag ein Match über 6 Sätze mit jeweils einem Tiebreak im 3. und 6. Satz. Am zweiten Tag legte man noch eine Schippe drauf und spielte sechs volle Sätze.

„Wenn beide Mannschaften ihren kompletten Kader beieinander haben, kann man das mal machen“, schmunzelte SVG-Trainer Stefan Hübner über die ungewöhnliche Absprache, die ihm ganz recht kam, nachdem er in weiten Teilen der Vorbereitung auf eine Reihe von Spielern wegen Nationalteam-Verpflichtungen verzichten musste. Und nach einem 3:3 am ersten und 5:1-Erfolg am zweiten Tag war er auch zufrieden mit dem Gesehenen: „Vieles war schon ganz gut, wenn wir auch noch an einigen Dingen zu feilen haben. Wir haben gesehen, was wir in der Spitze spielen können, sind aber noch nicht konstant genug. Der Leistungsabfall war dann teils zu krass.“ Das ist deutlich an den Satzergebnissen des ersten Tages abzulesen: 25:11, 25:27, 15:12, 25:16, 23:25, 12:15.

Alle zwölf Spieler bekamen reichlich Einsatzzeit, wobei die WM-Fahrer Lukas Maase und Pearson Eshenko (für Kanada) erstmals spielten. Mit 16 bzw. 15 Punkten in jeweils drei Sätzen zeigte Diagonalangreifer Maase auch gleich, dass er die erhoffte Verstärkung auf dieser Position ist.

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