Politik

Energiepolitik: Mohrenberg nimmt Ideen und Anregungen mit in die Bürgerschaft

Eißendorf. Am Montag den 26.09.2022 traf sich die SPD  Eißendorf zu ihrer regelmäßigen Mitgliederversammlung in der Gaststätte „Löschecke“. Die Genossinnen und Genossen diskutierten mit ihrem Gastredner Alexander Mohrenberg, energiepolitischer Sprecher der SPD Bürgerschaftsfraktion Hamburg, zur Energiepolitik. Das Interesse an der Veranstaltung war groß, sodass Genossinnen und Genossen aus dem gesamten Harburger Raum persönlich oder digital teilnahmen.

„In zahlreichen Gesprächen hat sich gezeigt, dass die Frage der Energieversorgung aktuell viele Menschen umtreibt“, so Sven Hey, stellvertretender Vorsitzender der SPD Eißendorf, zum Anlass der Veranstaltung, „Daher haben wir uns entschlossen, mit diesem Abend zur Klärung von Fragen – aber auch dem Ideenaustausch – beizutragen. “

Neben kurzfristigen Lösungen, wie dem Entlastungspaket, wurden auch langfristige Perspektiven und die Rolle Hamburgs bei der Energieversorgung erörtert. Auch das Thema Fracking zur Erschließung von unterirdischen Gasvorräten wurde nicht ausgelassen. Der klare Wunsch der Harburger SPD, die umstrittene Technologie nicht auszubauen, wurde von Mohrenberg bekräftigt. Viele nutzten die Gelegenheit auch, um ihre persönliche Sicht der aktuellen Situation an den Abgeordneten weiterzugeben. Mohrenberg will konkrete Ideen mit in die Bürgerschaft nehmen. 

Am 22.10.2022 ab 10:00 Uhr lädt die Eißendorfer SPD mit ihrem monatlichen Infostand am Kirchenhang wieder zum Austausch mit Abgeordneten ein und freut sich über Lob und Kritik.

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Ein Kommentar

  1. Die Frage der Energieversorgung treibt auch mich um. Tatsache ist, dass das heutige Dilemma (sowohl Energie als auch Klima) das Ergebnis politischen Versagens der letzten Jahrzehnte ist. Zumindest die Bundes- SPD darf sich da gerne mal an die eigene Nase fassen. War es nicht Sigmar Gabriel, dem angesichts der mangelnden Netzkapazitäten nichts Besseres einfiel als der Ausbaudeckel?
    Nun ist es müßig, mit dem Finger in die Vergangenheit zu zeigen. Das gilt auch für die Ideen von gestern, wie etwa Fracking und Atomkraft. Man muss sich vergegenwärtigen, dass die technischen Alternativen längst existieren. Leider war das russische Gas immer unschlagbar billig, und weil Geiz so geil ist, hatten die bisher keine Chance am Markt. Das ändert sich nun. Jetzt muss geklotzt werden. Wenn wir weiter kleckern, fahren wir nicht nur die Energieversorgung an die Wand, sondern auch das Klima. Dem ist Putins Krieg genauso egal wie der gebeutelte Staatshaushalt. Die Physik kennt keine demokratisch ausgehandelten Kompromisse. Es greift die alte Weisheit: Wer sich in Gefahr begibt, kommt darin um.

    Mir ist sehr daran gelegen, dass meine Enkel nicht für eine Dose Corned Beef erschlagen werden. Das Eis der Zivilisation ist zu verdammt dünn, um weiter darauf herumzutrampeln.

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