GesundheitHarburg

Neuer Chefarzt für Gastroenterologie: Ausbau der Interventionellen Endoskopie in Harburg

Harburg. Erkrankungen des Magen-Darm-Trakts zählen zu den häufigsten Krankheitsbildern: Dazu gehören insbesondere Entzündungen und Infektionen, aber auch Krebserkrankungen. Pro Jahr führt allein das Team der Gastroenterologie am Asklepios Klinikum Harburg mehr als 6.000 Eingriffe durch. Mit der Verpflichtung von PD Dr. Daniel Benten als Chefarzt gewinnt die Klinik einen ausgewiesen Experten für Gastroenterologie und Hepatologie.

„Wir freuen uns, dass wir für unseren internistischen Bereich mit Herrn PD Dr. Daniel Benten einen fachlich und menschlich herausragenden Nachfolger für Herrn Prof. Christl gefunden haben, der sich im Sommer in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet hat. Mit Herrn Dr. Benten werden wir insbesondere unser interdisziplinäres Angebot für Leber- und Bauchspeicheldrüsenerkrankungen noch ausbauen“, erklärt Klinikchef Philipp Noack. Neben dem etablierten und umfassenden Angebot der Klinik für Gastroenterologie werden insbesondere Interventionen in der Endoskopie und Hepatologie erweitert, sowie neue Techniken eingeführt. Dazu zählen etwa die Spiegelung der Gallenwege, die hochauflösende Manometrie der Speiseröhre, aber auch die interventionellen Verfahren an der Leber in Kooperation mit der Abteilung für Radiologie ausgebaut. Ein Schwerpunkt wird zukünftig die Versorgung von Patienten mit Leberzirrhose und Komplikationen dieser Erkrankung sein – in Planung ist u.a. eine Spezialsprechstunde.

Angebot auf höchstem Niveau

PD Dr. Daniel Benten ist Facharzt für Innere Medizin, Gastroenterologie und Intensivmedizin, und wechselt zum 1. Oktober vom Asklepios Westklinikum über die Elbe. Im Hamburger Westen war er zuletzt als Chefarzt tätig, zuvor konnte er bereits als langjähriger Chefarzt in Duisburg und als Oberarzt am UKE Führungserfahrung sammeln. „Sowohl innerhalb des Teams als auch mit unseren Patienten ist eine offene Kommunikation wesentlich – damit wir auf Wünsche, sowie Probleme und Ängste besser eingehen können. Unsere Patienten sollen die erforderlichen Maßnahmen nachvollziehen und verstehen können, so erreichen wir gemeinsam ein optimales Behandlungsergebnis“, erklärt der 49jährige Gastroenterologe. Der gebürtige Niedersachse freut sich auf die Arbeit in Harburg und die enge Zusammenarbeit mit anderen Fachabteilungen: „Das Harburger Klinikum als größter Gesundheitsversorger der Region ermöglicht alle modernen Verfahren mit einer technischen Ausstattung auf höchstem Niveau – auf die Herausforderung, das Angebot noch weiter auszubauen, freue ich mich.“

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