Regionales

„Wennerstorfer Apfeltag“ auf dem Museumsbauerhof

Wennerstorf. Am Sonntag, dem 16. Oktober, findet der „Wennerstorfer Apfeltag“ auf dem Museumsbauernhof statt: Von 11 bis 18 Uhr schlendern Besucher über den Markt mit etwa 30 Ständen, darunter Apfelexperten, Baumschulen, Kunsthandwerker und kulinarische Angebote wie Öl, Essig und Käsespezialitäten. Für Kinder gibt es ein Mitmachprogramm rund um den Apfel. Live-Musik der 1920er bis 1940er Jahre und Leckereien in Elieses Hofcafé runden den Tag ab. Der Eintritt kostet 3 Euro für Erwachsene; er ist frei für Besucher unter 18 Jahre und für Mitglieder des Fördervereins des Freilichtmuseums am Kiekeberg.

Apfelfreunde treffen beim „Wennerstorfer Apfeltag“ auf zahlreiche Fachleute: So bringt der Pomologe und Apfelsortenretter Eckart Brandt regional typische Apfelsorten mit und erklärt Interessierten deren Eigenschafften. An seinem Stand verkauft er frisch geerntete Äpfel alter Sorten und Apfelsaft.

Der Pomologen-Verein bestimmt für Besucher Apfelbaumsorten anhand von drei bis fünf mitgebrachten Früchten. Zwei Baumschulen beraten Interessierte zu Pflanzung und Schnitt: Die Baumschule Esselborn bietet historische Apfelbaumsorten wie „Knebusch“, „Holsteiner Cox“ und „Altländerpfannkuchen“. Ihre Spezialität sind „Familienbäume“, die mehrere Sorten auf einem Stamm vereinen und so über mehrere Monate Früchte tragen. Die Baumschule Südflora bietet ebenfalls alte Apfelsorten, die sich in Norddeutschland bewährt haben, außerdem auch Quitten- und Nussbäume.

Für die musikalische Unterhaltung sorgt „Herr Könning“ ­– begleitet vom Grammophon singt er Nostalgie-Lieder der 1920er bis 1940er Jahre.

Kinder können an einem Apfel-Sinnesparcours teilnehmen: Apfelsorten am Geschmack erkennen, Apfelverwandte Früchte erschnuppern und sortenreines Apfelmus kochen und probieren. Mit dem Museumsteam pressen sie frischen Apfelsaft.

Zur Stärkung erhalten Besucher Würste und Steaks vom Grill in Bioland-Qualität. Elieses Hofcafé, eingerichtet wie in den 1920er Jahren, bietet frisch gebrühten Kaffee, Sahnetorten und Kuchen. Sitzgelegenheiten und Spielgeräte für Kinder stehen im Garten bereit. Parkmöglichkeiten finden Besucher außerhalb des Ortes am Straßenrand.

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